Mittwoch, 17. April 2013
BewusstSein
kathep101, 20:19h
Die folgenden Schriften gehen davon aus, daß Einheit Vielfalt beinhaltet um sich zu vergegenwärtigen.
Die Wechselwirkung von Einheit & Vielfalt wird hier BewußtSein bezeichnet und als eine
Inter-Extrapolationsdynamik vorgestellt die sich in einem Gesichtspunkt relativiert durch
den BewußtSein manifestiert.
In einem Text der Priester von Ptah aus dem Jahr 2750 ist dies folgendermaßen umschrieben: "Das Sehen der Augen, das Hören der Ohren und das Luftatmen der Nase erstatten dem Herzen Meldung. Das Herz läßt die Erkenntnis hervorkommen, die Zunge drückt aus was vom Herzen erkannt ist" - und da diese Erkenntnis eine Reflektion & Projektion beinhaltet fährt der Text fort: "so werden Götter geschaffen".
Die Ägypter nannten die Erkenntnis Hoor paar kraat, "Horus das Kind", und die Reflektion & Projektion (R/P) dessen Isis & Osiris.
Allerdings scheint ihnen diese Selbstvergegenwärtigung nicht genügt zu haben, denn sie reflektierten & projizierten Isis & Osiris mit Nephtys & Seth.
Durch die Verdoppelung der Reflektion/Projektion entstand ein Gegensatzfeld und die Erkenntnis verwandelte sich zu dessen Zwischenwert, und Horus zum Gesichtspunkt bzw. Schiedsrichter seiner Grenzwerte.
Diese Gegensatzdynamik wurde, wo immer Homo versucht hat sich auf solche Weise zu vergegenwärtigen, als ein Krieg der Götter umschrieben.
In der ägyptischen Version hat Seth den Osiris geteilt und also Anspruch auf dessen Position (Thron) erhoben, wodurch er in Opposition zu Horus geriet, der sich folglich mit Isis vermählte um die wechselseitige R/P Weise zu regenerieren. Mit dem Sohn dieser Ehe wiederholte sich der Prozess, d.h. Gegensatzfeld & Zwischenwert wurden verdoppelt, so dass jene acht-polige R/P Dynamik entstand welche den ägyptischen Pantheon mit unzähligen Horus- (& Osiris-) Varianten füllte.
Die Geschichte der ägyptischen Religion demonstriert, daß sie fortan von dem Versuch beherrscht war diesen Divisions/Multiplikationsprozess durch einen neunten Pol (oder Gott) zu regulieren, i.e. zu restringieren.
Und von dort kommt wohl auch der erste monopolistische - bzw. monotheistische - Versuch den Zwischenwert von einem Gegensatzfeld zu absolutieren um dessen Grenzwerte festzulegen und das Entstehen weiterer Felder & Gesichtspunkte zu verhindern.
Entweder begriffen die Priester daß sie damit auch die Gegensätze fixierten, oder sie fürchteten ganz einfach um ihre florierenden Götterverwaltungen, auf jeden Fall exilierten
sie diesen sogenannten "Aton" zu (oder mit) den Israeliten, welche er fortan unter der Bezeichnung "JHVH" beherrschte.
Und es war der Sohn (Jesus) von diesem (vierpoligen) Gegensatzfeld, dessen (kreuzförmige) Koordinate sich im helenisch/römischen Raum etabilierte und zum Grundriss für die Formation des Abendlandes wurde.
Sowohl bei den Hellenen als auch den Römern verliefen die Zerreißproben von BewußtSein ähnlich wie in Ägypten (es wird sogar behauptet sie hätten diese kopiert) doch sie definierten vier Zwischenwerte und somit ein Gegensatzfeld innerhalb der Gegensatzfelder.
Diese R/P Weise – später nach dem lat. Ratio (Berechnung) benannt und als Rationalismus popularisiert - brachte sodann jene Philosophen und Geometriker hervor welche die Felder kurzerhand in Bewußt und Sein teilten und zu den Eckpfeilern von einer Polarisierungs-dynamik machten welche sich, unter der Ägide von Religion & Wissenschaft, zu den Ich-bezogenen Bewußtheiten vs. Materie-bezogenen Seinsheiten potenzierte auf denen die abendländische Vorstellungswelt beruht.
Das 1904 erschienene "Dreifache Buch von dem Gesetz" (LAL) enthüllt, daß sich diese Dualismen beim Erreichen ihrer Grenzwerte gegenseitig relativieren und also eine selbstergänzende (im folgenden SelbstBewußtSein bezeichnete) Einheit bilden.
GRAFIK (siehe: www.selbstbewusstsein-online.info)
Hierin inter/extrapolieren die R/P Gleichungen spiralförmig und bilden also jene Schlange welche seit altersher sowohl durch die Mythen & Religionen als auch die eso- & exoterischen Wissenschaften von Homo oszilliert um ihm ein Wissen um sich Selbst zu ermöglichen.
Die Inter-Extrapolationsdynamik (mit der punktierten Welle angedeudet) wird in LAL von "Had" repräsentiert und der Raum ihrer Vergegenwärtigung von der ägyptischen All-Gottheit "Nu", die kennzeichnenderweise auch synonym für Horizont ist, was Had sozusagen zum Maß all der Dinge (Khabs) macht welche in der Wechselwirkungsdynamik (Khu) von BewußtSein manifestieren.
(Khabs wird von Ägyptologen als Schatten oder Körper und Khu als Licht übersetzt.)
Nu & Had sind LAL I & II gewidmet, während Buch III, unter der Ägide vom thebanischen Kriegerherr Ra-Hoor-Khu, die Polarisierungsdynamik von BewußtSein repräsentiert.
Ra-Hoor-Khu ist der mythologische (Graphik: geometrische) Zwilling (Doppel) von Hoor-paar-kraat, welcher nun als Transformationsmoment (5) der gegensätzlichen & gegenseitigen R/P (1O-O1) des ersteren, den Gesichtspunkt von der sich also bildenden Gleichung von Ich~Sein repräsentiert.
Ra-Hoor-Khu wird in LAL III auch als "Gott der Vergeltung" vorgestellt, da Selbstvergegen-
wärtigung im Dualismus eine Zweiwegdynamik ist, welche sich in der Erkenntnis ich bin was ich tu ~ ich tu was ich bin (bzw: ich reflektiere was ich projiziere ~ ich projiziere was ich reflektiere) komplementiert, und also die ihr zugrundeliegenden Gegensätze und Wiedersprüche anihiliert.
Diese selbstergänzende Einheit wird in LAL ein Stern bezeichnet und symbolisiert als solcher einen Mikrokosmos der den Makrokosmos relativiert.
Makrokosmos ist die Wechselwirkungssphäre der Sterne, oder Mikrokosmen; die Formel ihrer R/P Gleichung – d.h. vom Kontinuum von SelbstBewußtSein – ist 1O1 (LAL: elf) und die Kraft ihrer Inter/Extrapolation ist Liebe & Wille.
Die Raum/Zeit von diesem Kontinuum ist Hier/Jetzt - und es ist die Angelegenheit (& Aufgabe) von jedermann & Frau sich hierin, dem Willen & der Liebe zu sich selbst entspechend, zu formulieren und also zu realisieren.
SELBSTBEWUSSTSEIN
Reflektionen/Projektionen (R/P) sind Raum/Zeit-Relativitäten der Inter/Extra-polation von BewusstSein.
Es gibt drei grundsätzliche R/P Weisen:
- die wechselseitige, worin sich die Manifestationen von BewusstSein ergänzen
- die gegensätzliche, wo sie sich widersprechen
- die dualistische, in der sie getrennt erscheinen
Die Wechselseitige R/P Weise ist typisch für den Orient, während die gegensätzliche die ägyptischen, mesopotamischen und hellenischen Welten dominierte und zur Grundlage der dualistischen R/P Weise wurde welche den Okzident und seine Kulturen bestimmt.
(Okzident & Orient repräsentieren hier sowohl R/P Weisen als auch deren globalen und zerebralen Hemisphären)
Jedes R/P Weise hat eine eigentümliche Raum/Zeit und die sich hierin bildenden Kulturen haben dementsprechende Leben- & Todriten.
In den wechselseitigen Reflektionen/Projektionen wird der sich auflösende Körper dem Feuer, dem Wasser, der Luft oder der Erde überlassen, während der also “Verstorbene” gegenwärtig bleibt.
In den gegensätzlichen Reflektionen/Projektionen erhält er einen Raum ausgestattet mit Lebensutensilien und Symbolen um ihn zu vergegenwärtigen.
Wenn die R/P Felder verdoppelt, verwandelt sich dieser Raum in eine andere Welt, worin der also “Dahin-scheidende” seine Existenz gegenüber den dort zuständigen Göttern, bzw. die sie ausmachenden Maßstäbe und Werte, zu rechtfertigen hat.
Im Dualismus, werden die Räume & Zeiten der Lebenden & Toten geteilt und den Gegensatz-dynamiken ihrer R/P Felder entsprechend fraktioniert. Dadurch erhalten die Toten obere Himmel & untere Höllen während in den Räumen der Lebenden Sektionen für mich & dich entstehen, Bereiche für Vergangenheit & Zukunft, innere & äußere Welten, eine für den Geist und eine für den Körper -
in kurz: Räume & Zeiten für all das was die also Lebenden von ihrem Tod erfürchten & erhoffen. Insbesondere erhoffen, da ihr Dasein nicht nur von der Angst vor dem Tod sondern auch vor dem Leben bestimmt ist. Dies sind jedoch nur einige der vielen Emotionen welche zur Formation ihrer Daseins-vorstellungen & -abstrukte* beitragen. (*abstrakte-Konstrukte)
Emotionen sind Raum/Zeit-Bewegungen der Reflektionen/Projektionen und also die schwachen Kräfte von BewußtSein.
Dass sie bei den Selbstverwirklichungsversuchen von Homo bevorzugt werden, kommt vermutlich daher, dass sie ihn räumlich/zeitlich zu relativieren und also sein Dasein zu bestätigen scheinen.
Zur Popularität von Emotionen trägt jedoch auch der - von seinen Philosophen & Psychologen verbreitete - Aberglaube bei, daß sie eine Person (lat: Maske des Schauspielers) ausmachen. Von Kommerz & Medien manipuliert, sind Emotionen offenbar zum erfolgreichsten Selbsttäuschungsmedium der Neuzeit geworden - namhaft im Okzident und seinen Dependenzen, wo nun jeder, der eine Daseins-Rolle spielen möchte, Emotionen zur Schau stellt. Und es ist also nur folgerichtig, wenn abendländische Wissenschaftler behauptet, dass Emotionen lebens- oder gar überlebens-wichtig seien.
Emotionen können jedoch auch der Selbstverwirklichung dienen wenn, angesichts all dessen, die des Zorns und der Verachtung auflodern und den Willen schüren sich dieses “schlecht geordneten Hauses” (LAL-III-11) zu entledigen. Und falls dann auch noch die des Stolzes und der Kampfeslust erwachen sollten, um so besser, denn sie ermöglichen es sich an der Zerstörung dessen zu ergötzen was der Selbstverwirklichung entgegensteht.
Wobei Angst, der Hauptgegner, zuallererst & schonungslos anzugreifen ist, und am besten indem man all das tut was sie provoziert und sie also an ihre Grenzwerte treibt.
Eine Methode die übrigens nicht nur auf widerwärtiges, sondern ebenfalls auf das was erfreut angewendet werden mag, da auch Exzess Selbstrealisation bewirken kann - solange vom Willen das zu sein was man ist motiviert.
Man kann sich nicht verändern - doch man kann sich verwirklichen.
Das Konzept der Selbstveränderung ist Selbstverneinung.
Es kommt von der, sich vornehmlich im Dualismus bildenden, Vorstellung daß die Gesichtspunkte, welche seine Manifestationen relativieren, geteilt seien, bzw. unterschiedliche Raum/Zeit-Positionen innehaben, was durch die Gegensatzdynamik seiner R/P Felder zur Annahme führt, daß man etwas anderes sein könne als man ist. Gefördert von deren Emotionen entsteht sodann der Trugschluß, daß ein Zustand von Dasein unvollkommen sei und ein anderer besser oder vorteilhafter wäre.
Eine komplexere Weise der Selbstverneinung ist das judäisch-christliche Konzept, dass Mensch die Krönung von einer Schöpfung sei, deren Sinn und Zweck es ist dass er sich ihre Manifestationen - und somit sich selbst - untertan macht.
Vermutlich entspringen ihm auch die abendländischen Evolutions- Selektions- & Willkür-theorien. Allerdings sollten diese (ihrer Logik entsprechend) zur Erkenntnis führen, dass jeder das ist was er reflektiert/projiziert und also weder erhöht, noch erniedrigt, verbessert, verschlechtert oder sonstwie verändert werden kann. Die in allen Systemen geläufige (da einfachste) Weise der Selbstverneinung ist die Kausalitätslogik, wonach jede Manifestation die Ursache oder Wirkung von einer anderen ist.
Sie ist wortwörtlich schicksalhaft, da sie die Selbstverantwortung von Homo entkräftet und ihn oft sogar zum Opfer macht – insbesondere wenn er beginnt die Ursache seiner Existenz zu suchen und versucht sich auf diese Weise zu finden bzw. zu begründen.
Begründung ist, wie das Wort besagt, ein Versuch dem das ist, i.e. Dasein, einen Grund zu geben - doch Dasein benötigt keinen Grund.
Außerdem zwingt Begründung den Grund zu begründen und also weitere Begründungen zu erfinden.
Im Dualismus wurde Begründung, und der Versuch in die Phänomene von Dasein einen Sinn & Zweck hineinzuinterpretieren, zur Grundlage seiner Identitätsriten und somit der abendländischen Kultur.
Doch die Versinnung & Verzweckung von Dasein führt zu dessen Division/Multiplikation und folglich zur Suche nach der Identität von dem der sich also zu relativieren sucht.
(Allerdings ist schon so mancher auf diese Weise zu der Erkenntnis gekommen daß der Eingang von seinem Labyrinth auch der Ausgang ist).
Wenn Dasein Sinn & Zweck zugrunde gelegt, um (wie in Religionen & Wissenschaften geläufig) die Interpretationen dessen zu absolutieren, werden auch die Grundsteine für intellektuellen Fundamentalismus gelegt - und der ist, in Verbindung mit Begründung, fatal da er sich mit ihren dadurch wachsenden Mauern rechtfertig und deren Erbauern die Möglichkeit nimmt sie in Frage zu stellen, indem er diese zu ihrem Sinn & Zweck erklärt.
Brahmanen haben diese Gefahr offenbar erkannt, als sie ihre Welt auf die Schultern von einem Elephanten legten, diesen auf den Rücken einer Schildkröte stellten - und es dabei beließen. Taoisten haben die Gründe wechselseitig begründet und somit weitere Begründungen entgründet.
Dasein ist eine Vergegenwärtigung von BewußtSein.
In den wechselseitigen R/P erscheint Dasein als Wandel, und in den gegensätzlichen als ein Aktions/Reaktionsverhältnis welches im Dualismus Feedbackemotionen - zumeist in Form von Angst - auslöst und die Vorstellung fördert, daß Dasein ein Überlebenskampf oder Überlebenswille sei.
Doch Angst ist nicht Wille, sondern Schwäche - und die Theorie von einem Überlebenswillen ist schon daher ein Widerspruch, dass auch ihr zufolge der Schwache nicht überlebt, und am allerwenigsten durch das Aneinanderreihen von seinen Schwächen & Widersprüchen, was er zwar als Fortschritt verherrlicht, jedoch nicht mehr als eine Hoffnung ist, daß seine also wachsende Unordnung zufällig in Ordnung käme.
Es gibt keine zufällige Ordnung. Es gibt die Manifestationen der wechselseitigen und der gegensätzlichen R/P Weisen - und die räumlich & zeitlich verstreuten Manifestationen des Dualismus.
Und da ist das Moment der R/P Gleichung, der unbekannte Faktor ihrer Manifestation und der kann nicht bekannt, d.h. reflektiert/projiziert, werden ohne ihre Ordnung zu frakturieren.
Unordnung entsteht jedoch auch wenn man, anstatt seinen Willen zu tun, die Wünsche & Interessen “anderer” repräsentiert & exekutiert - sich blindlings überlieferter Identitätsriten bedient - den Willen sich zu realisieren in den Dienst von kommerziellen, religiösen, ideologischen, modischen, etc. Bestätigungsschemen stellt - oder durch sonst welche Emotionen schwächt.
Wille ist die Kraft der Schöpfung & Liebe die ihrer Relativität.
Liebe & Wille sind komplementär und bilden also die starke Kraft von BewußtSein.
Sie manifestiert in der Freude von Dasein und der Lust der Ausübung dessen.
Lust & Freude sind ebenfalls eins, und schon daher nicht mit den gleichnamigen Reaktions-Emotionen der Schlechtweggekommenen zu verwechseln.
In nichtgeteilten R/P Systemen wird die Lust & Freude von Dasein mit Sex, Kampf & Kunst gehuldigt, und in manchen Kulturen auch mit der Opferung des Körpers dem Fest des Lebens. Daß diese Weise von Selbstverehrung im Abendland verpönt und pervertiert wurde, kommt nicht nur von dessen Religion und ihrer Förderung seiner Schwachen & Schwächen, sondern auch von seinen Händler-emotionen & -intellekten welche sowohl die Lust & Freude von Dasein korrumpieren als auch das Verstehen, daß wenn der Körper sich auflöst all das verbleibt was als dessen Leben & Tod reflektiert/projiziert.
Also gibt es den Tod von dem, dessen Dasein von Furcht & Hoffnung geprägt - und von denjenigen die ihn mit dem der Hunde assoziieren.
Dann ist da der Tod von dem der sich im Feuer der Selbstverwirklichung verzehrt und die Auflösung von ihm, der sowohl sein Leben als auch seinen Tod bestimmt - für ihn ist Dasein das Große Ritual und Tod dessen Krönung.
Wer sein Dasein mit dem Tod im Auge gestaltet, dem ist sowohl ein reiches Leben als auch ein reicher Tod gewiß.
Nicht Tod, sondern die Angst davor, ist zu überwinden – und am besten in dem man sie herausfordert.
Angst restringiert die Wechselwirkung von Psyche & Soma und ruiniert also deren Einheit.
Der Versuch das Sterbliche unsterblich zu machen bewirkt ein Dualwesen das in seiner Unvereinbarkeit stagniert.
Sterblichkeits- & Unsterblichkeits- bzw. Leben- & Todkonzepte werden auch von der Angst vor Wandel genährt, welche als Restriktion zugleich deren Verwirklichung fördert.
Mit der Erkenntnis dass man sein eigener Schöpfer ist verschwinden Angst und Hoffnung.
Selbstverwirklichung im Dualismus ist eine Auseinandersetzung mit seinen Umständen. Sie ermöglicht das zu eliminieren was der Selbstvergegenwärtigung entgegensteht und das zu kristallisieren was sie fördert.
Wenn dualistische Reflektionen/Projektionen ihre (linearen) Grenzwerte erreichen, entsteht eine (nichtlineare) Inter/Extrapolation die sich in der Erkenntnis relativiert: ich bin was ich tu ~ ich tu was ich bin (bzw.) ich reflektiere was ich projiziere ~ ich projiziere was ich reflektiere.
Diese Erkenntnis ist eine Phasengleichung (Grafik: 4~6) die vom Verstehen (3~7) und vom Wissen um sich Selbst (2~8) komplementiert wird. Ihre Interaktivität konstituiert das Kontinuum von SelbstBewußtSein.
Der gesamte Prozess wird in der Formel abrahadabra von LAL III enthüllt sowie die Buchstaben von abra durch Zahlen ersetzt (1-2-18-1) und deren Summe 22 bzw. 44 auf die Felder der Dualismen und ihre 4 bzw. 8 Pole übertragen erscheint in ihrer Wechselwirkung das Bezugsfeld had (8-1-4).
Diese Relativität der Polpositionen manifestiert seit Beginn des 20. Jh. auch in der sogenannten Quantenmechanik. Daß ihre “Tore” (LAL- I - 51) bislang weder zur Erkenntnis noch zum Verstehen, Wissen, oder gar zu Selbst BewußtSein geführt haben, kommt in erster Linie daher, daß abendländische Wissenschaft Bewusst & Sein trennt.
Wo Bewusst & Sein getrennt, wird die psycho-somatische Relativität oft in Homo & Biest unterteilt, und ersterer versucht sich dann auf Kosten des Letzteren zu relativieren und zu profilieren, indem er es diskriminiert, unterdrückt, oder kurzerhand auszurotten sucht.
Und nicht nur Biester, sondern all jene welche es nicht der Mühe wert finden sich zu analysieren und zu sezieren um aus den Bruchstücken eine Identität zu konstruieren.
Was auch Homo bislang nicht gelungen ist - und auch nicht die Elimination von seinem Biest. Im Gegenteil, es scheint dass er es dadurch in ein Monster verwandelt welches seinen Wirt mit immer mehr & heimtückischeren Waffen attackiert, Bürgerkriege entfacht und auch vor den Schulen und den Spielen seiner Kinder nicht halt macht.
Da Homo mit seinem Biest keinen Frieden schließen kann, ohne den Gegner zu verlieren auf den er viele seiner Selbstbezugsweisen gegründet hat, sucht er nach Parallelen in seinen entarteten Vorstellungen & Interpretationen von Tierbiestern. Offenbar in der Hoffnung dort Gründe und Entschuldigungen für seine eigenen Unarten zu finden und sicherlich auch um seiner Selbst-Verantwortung durch Verallgemeinerung zu entgehen - benutzt er letztere doch schon seit er sich seiner gedenkt, um seine Schwächen & Untugenden zu verlagern und zu rechtfertigen.
Verallgemeinerung führt offenbar auch im Dualismus auf den Urheber zurück - geben sich dessen Theo- Sozio- & Psychologen doch viel Mühe, den zwischen seinen R/P-Feldern entstehenden Raum als Hölle, Dritt-Welt oder Unter-bewusstsein zu isolieren und ihn zum Versteck, oder zur Abfallgrube, von all dem zu machen dessen Rückkehr nicht genehm ist.
Eine riskante Vorgehensweise, denn damit wird zwar die Verantwortung eliminiert, doch nicht das Geschaffene, sodass dessen Regeln & Maßstäbe verschwinden und es häufig eine unberechenbare Dynamik entwickelt - welche im besten Fall eine Ketten-Reaktion ist die eine Wiederholung von Homos “Geschichte” und also eine Nutzung seiner Tugenden ermöglicht.
Mut, Standhaftigkeit und Flexibilität sind Tugenden (mhd.:Tüchtigkeiten) welche der Ausübung von Dasein und somit der Realisation von BewusstSein dienen. Im Dualismus sind sie zu Untugenden verkommen wo das Kanonenfutter mutig, der Beamte standhaft, der Arbeiter tapfer, der Opportunist flexibel, und tüchtig der ist welcher den Mächten der Ohnmächtigen dient. Und auch Macht wird korrumpiert - auf der einen Seite durch jene welche in Macht eine Gefahr für ihre Schwächen sehen, auf der andern durch die (Schwachen) welche sich deren zu ermächtigen suchen.
Das bedeutet jedoch nicht dass Macht am verschwinden ist, sind da doch Finanz- Medien- & andere Mächte der Schwachen im Kommen, bzw. Updates der religiösen Wissenschaft welche angibt dass Schwäche + Schwäche = Kraft sei. Und vermutlich kommt von dort auch die These vom “Willen zur Macht” die, abgesehen davon dass sie sowohl Wille als auch Macht pervertiert - denn Wille ist Macht - ein blosses Wunschdenken der Schwachen ist (das sie häufig mit Kriegen zu verwirklichen suchen).
Macht kommt seit altersher auch in Krieg & Kampf zum Ausdruck, doch jene welche sich auf diese Weise zu verwirklichen suchten, haben offenbar keine rassistischen, moralischen, religiösen, ideologischen oder ökonomischen Motivationen benötigt. Im Gegenteil, es scheint, angesichts ihrer Götter und Epen, dass sie Krieg als einen Ausdruck von BewusstSein huldigten, und ihre also Mächtigen repräsentativ für die Lust & Freude von Dasein waren. Mit Begründung & Moralisierung deterioriert Krieg zu einem Walten von Schwächen und Macht zu Bestätigungsschemen von Profilierungssüchtigen, von Haben-Sklaven und anderweitig Schlechtweggekommenen.
Der Begriff Macht kommt von „Magh“ = Können - und die Ausübung von Dasein ist ein Können das vom Selbstgefühl Stolz = Vornehm begleitet wird. Vornehm impliziert Edelmut & Großzügigkeit, Bezugsweisen die es Homo ermöglichen prächtige Kulturen zu schaffen und zugleich das Können seiner Mitbiester zu würdigen. Zumindest zeichneten sich in der Vergangenheit viele Kulturen durch das Hervorheben der Fähigkeiten & Eigenschaften von Biestern aus; und nicht nur Biester, sondern auch Wind, Wasser, Bäume, Vulkane und andere Aspekte von Dasein, wurden in Kunstwerken, Mythen und Tempeln als Ausdrücke von BewusstSein gepriesen.
Doch der Lobpreis von dem das ist, verkommt heutzutage zu einem Preisen von dem was man nicht ist und daher zu sein bzw. zu haben wünscht, so dass nun alles “seinen Preis hat” und dementsprechend gehandelt, verhandelt & verkauft wird. Also werden die Manifestationen von BewusstSein und deren Bezugsverhältnisse entwertet und Dasein korrumpiert zu einem Marktplatz wo Mann sich und seine Frau und Kinder verhökert.
In jedem R/P System sind der Reflektion weibliche und der Projektion männliche Eigenschaften zugeordnet. Demzufolge wurde, als Mann versucht hat seinen Ursprung zu reflektieren, letzterer eine weibliche Gottheit, oder Mutter Natur. Und als Mann, um sich hierin zu profilieren, begann die männlichen Attribute in seinen Zwischenwert zu projizieren, wurde er buchstäblich zum Ursprung von allem Übel - und die Frau zu seiner Leid-Tragenden.
Klassische Beispiele sind die Ehe von Osiris & Isis und das (Gott)Vater-Sohn Verhältnis des Christentums, wo Maria für deren Identitätskrise herhalten musste und die Frau zum Opfer der Schizophrenien des Mannes wurde. Was sie übrigens - trotz seinem Gleichberechtigungsgeschwätz - noch immer ist: denn das einzige Recht welches er ihr zugesteht, ist sich seinen Vorstellungen von ihr anzupassen und sich dementsprechend bewerten, verwerten, kaufen und für dumm verkaufen zu lassen - und natürlich beschämen, denn es ist Scham mit der er sie seit Millennien in seine Schemen kettet, insbesondere denen seiner geteilten Lieben und Geschlechter.
Im Dualismus, bzw. seinem Christentum, wird Liebe von einer Taube repräsentiert die zwischen Gott & Mensch und Himmel & Erde hin & her flattert - und dementsprechend flatterhaft sind die Lieben seiner Männchen und Weibchen. Abendländische Poeten geben ihnen zwar alle erdenklichen Hoch- & Tiefflüge und versuchen deren Emotionen als Bindekräfte zu glorifizieren, doch dies sind Täuschungsmanöver um ihre Teilungen und Ungereimtheiten zu kaschieren.
Die Wechselwirkung der männlichen & weiblichen Pole der psycho-somatischen Relativität wird ebenfalls Liebe bezeichnet. Sie ist, der Interaktivität der Pole entsprechend, wechselhaft und kann mit sexueller Energie stabilisiert werden.
Homo hat, auf Grund der Vielzahl der Pole seiner psycho-somatischen Relativität, nicht nur eine Menge von Polarisierungs- & Dispolarisierungs-möglichkeiten, sondern auch ein mächtiges und versatiles Werkzeug, da sexuelle Energie in den Polarisierungen der männlichen & weiblichen Pole ensteht.
Ihre Handhabung scheint jedoch häufig über seine (vornehmlich: Konzentrations-) Fähigkeiten zu gehen, was wohl auch einer der Gründe ist, dass er dazu neigt Sex zu diskriminieren und - wo er sich mit den Rückkopplungsmechanismen des Intellekts dispolarisiert - zu einem Fortpflanzungs- & Evolutions-mechanismus zu degradieren.
Im wechselseitigen R/P System werden die männlichen & die weiblichen Pole als komplementär und Liebe als die Kraft ihrer Relativität erachtet.
Folglich wurden im Orient Zusammenhänge zwischen psycho-somatischen Dispolarisierungen und Krankheiten erkannt, und dass beide auch durch achtlose Handhabung von Sex enstehen. Dies bewirkte in Indien und China eine Kultivierung von sexuellen Techniken zur Wiederherstellung und Aufrechterhaltung von Gesundheit und psycho-somatischem Gleichgewicht. Und als erkannt wurde dass letzteres auch essenziel für SelbstBewusstSein ist, entstanden Schulen wo sexuelle Techniken & Methoden in Bezug auf Selbstverwirklichung studiert und praktiziert wurden.
Anfang des 20. Jh. begann der OTO (Ordo Templi Orientis) unter der Leitung von Aleister Crowley einige dieser Techniken ins Abendland zu importieren, bzw. in den Dualismus zu integrieren, um dessen Bewusst- & Seinsheiten zu vereinen und um die Missverhältnisse zwischen seinen Männern & Frauen zu beheben. Ein formidables Werk angesichts der Verteufelungen, Aberglauben & Moralien mit denen Sex im Verlauf von zwei Millennien Christentum misshandelt wurde. Dennoch dauerte es nur einige Jahrzehnte bis dieses wunderbare Werkzeug öffentliche Anerkennung fand - und damit erneut in Schwierigkeiten geriet, denn die Popularisierung von Sex brachte Händler mit sich und also opportunistische & unkritische Verbreitungen von Texten & Methoden die schon viktorianischen Übersetzern & hinduistischen Puritanern in die Hände gefallen waren.
Hinzu kamen jene welche Sex, im Namen von Wissenschaft, analysierten, sezierten, rationalisierten & banalisierten - und damit dem nicht genug sei, wurde Sex auch noch politisiert, was zu einer Verlagerung, anstatt Lösung, der Misstände führte.
Überhaupt scheint es, dass die Proliferation von Sex dem Abendländer nicht bekommt, wo er neuerdings soger Samenbanken & Peepshows zu Hilfe nimmt.
Es mag jedoch sein, dass auch die psycho-somatische Relativität erst durch ihre Möglichkeiten hindurch muss um BewusstSein zu realisieren - und dass Pornoläden & Laboratorien dazu gehören.
Wem all dies zu kompliziert ist, dem sei empfohlen seinen sexuellen Akt dem Willen & der Liebe zu sich selbst entsprechend zu gestalten, und mit jedermann & Frau und zu jeder Zeit und an jedem Ort zu vollziehen - und am besten rituell, denn Ritus fördert die Konzentration und den Enthusiasmus und somit sowohl das SelbstBewusstSein als auch die Freude von Dasein.
Wobei letztere besonders wichtig ist, wo Freude im Abendland zur einer Händleremotion verkommt und Dasein zum Objekt von Versuchen sich durch Haben zu verwirklichen.
Versuche sich durch Haben zu verwirklichen gibt es in jedem R/P System.
Im wechselseitigen werden sie zumeist in den Dienst vom Kollektiv gestellt, welches den sich also Relativierenden mit einem Ansehen belohnt durch das er eine Identität erhält.
Auf es diese Weise haben es viele orientalische Kulturen ohne nennenswerte Plündereien, Abbildereien, Kolonialisierungen oder anderweitige Übergriffe, zu selbstgenügsamen Wohlstand und Wesenseinheit gebracht.
Im Gegensatzsystem bewirkt der Versuch sich durch Haben zu relativieren Personen- & Gegenstand -kulte und dementsprechende Kulturen, von denen viele zu Vorbildern des Abendlandes wurden, welches es schon allein daher nie zu einer Wesenseinheit brachte, doch zu hervorragenden Kopier- & Raubfähigkeiten und einer dementsprechenden Vielfalt von Ansichten und Gegenständen - was allerdings auch daher kommen mag, daß der Haben-Bezug sich im Dualismus in eine Autodivision/multiplikation von Subjekt & Objekt verwandelt.
Diese Möglichkeiten waren offenbar auch im Orient latent, hat er doch unzählige Denker hervorgebracht, welche sowohl mit Staats- Sozial- & Moral-konstrukten als auch mit Philosophien, Religionen & Kosmologien die Haben-Bezüge zu regulieren und deren eventuellen Ausuferungen vorzubeugen suchten.
Im Abendland gab es - außer kategorischen Verneinungen von Besitz – keine nennenswerten präventiven oder regulativen Maßnahmen, und seine Denker haben zumeist erst dann reagiert, wenn die Fusionen/Fissionen von Haben-Komplexen außergewöhnliche Unruhen in Kollektivbildern bewirkten und also die Spiegelräume der Denker gefährdeten. Dementsprechend beschränkten sich deren Reaktionen auf Um- & Verteilungs-theorien die, als Divisions/Multiplikationsvarianten, jedoch ungeeignet waren diesen Prozeß zu restringieren, oder gar in ein selbstgenügsames Bezugsverhältnis umzuwandeln.
Was allerdings nicht einfach ist, da sich dessen Positionen, Werte und Maßstäbe opportunistisch verändern und von Emotionen (vornehmlich: Angst, Hoffnung & Co) bewegt werden, die offenbar stärker sind als die Bedenken und die Vernunft (Sapiens) der Denker.
Zumindest wäre dies eine Erklärung warum sie vor dem Habenkomplex nicht nur kapitulieren, sondern sich auch immer häufiger in seine Dienste stellen, indem sie ihn als Fortschritt & Naturgesetz verherrlichen & absolutieren und seine wirtschaftlichen und politischen Exekutiven ermuntern ihn zu exportieren und anderen Kulturen aufzudrängen. Natürlich nicht länger mit Kolonialgewalt, was auch nicht nötig ist, da er genügend Medien mit sich bringt um sie mit liberalen- wissenschaftlichen- wirtschaftlichen- demokratischen (und-was-sonst-immer-brauchbaren) Ideologien zu infizieren und zu korrumpieren.
Offenbar hegen viele dieser Denker die Hoffnung daß, wenn der Habenkomplex ihre Welt vereinnehme und alle anderen Bezugsweisen ersticke, automatisch eine Art von Einheit und Ordnung zustande käme - ein fataler Fehlschluss: da er die meisten der ihm zugrundegelegten Maßstäbe & Werte schon zersetzt hat. Und auch die Unmengen von Updates & Ersatzschemen scheinen, angesichts ihrer wachsenden Verfallsgeschwindigkeit, nicht länger in der Lage diesen Moloch zu befriedigen - im Gegenteil, die proportional zunehmende Hilflosigkeit und Disorientation seiner Diener deuted darauf hin, daß er dabei ist auch sie zu verschlingen.
Obwohl sich dieser Prozess auf das Abendland, dessen Bezugsfelder und Anhängsel beschränkt - da seine Welt dualistisch und dementsprechend begrenzt - ist es angebracht davon (in dualistischem Sinne) Abstand zu nehmen, sowohl um die Begleiterscheinungen von seinem Zerfall zu vermeiden, als auch die Versuchung in dessen Verlaufspattern einzugreifen, denn er ist schon so weit fortgeschritten, dass er dadurch nur noch gefördert wird.
Jeder Komplex hat eigentümliche Verlaufspattern; sie bilden sich in den Bezugsweisen eines R/P Systems und ihre Anzahl entspricht deren Möglichkeiten.
Versuche Komplexe zu entwirren sind nicht nur verwirrend, sondern auch ein Kraftverschleiß der schon ganze Kulturen erschöpft und in kollektive Amnesie gestürzt hat.
In solchen sogenannten „dunklen Zeitaltern" werden sogar Fragmente zu Hoffnungsträgern und häufig auch zur Rekonstruktion von Eigen- & Kollektivbildern benutzt - wobei traditionelle Verlaufspattern (bequemlichkeitshalber?) zumeist den Vorzug erhalten.
Vergleichsweise betrachtet, erscheinen solche Wiedergeburten erfolgreich - wie z.B. die Renaissance des Abendlandes, welche unzählige neue Ideen & Konzepte hervor brachte, und nicht nur reich an Imagination und Inspiration war (Geburten jeder Art haben unverbrauchte Selbstverwirklichungskräfte) sondern auch voller guten Willen, angesichts dessen dass sich Philosophen, Priester, Wissenschaftler, Handwerker, Künstler und sogar Politiker zusammentaten um Grundlagen für erfolgversprechendere Selbstverwirklichungsversuche zu schaffen. Allerdings waren diese “guten” Willen mit judaisch/ christlichen und neo-hellenischen Moralen infiziert, doch Moralisierung bewirkt Isolierung, bzw. Teilung, und hat in dem Fall auch den Aberglauben gefördert, daß im Dualismus eine kollektive Selbstverwirklichung möglich sei und diese durch Projektionen von religiösen, sozialen, wirtschaftlichen, wissenschaftlichen, nationalen ect., Massenbildern zustande kommen könne.
Massengebilde benötigen emotionelle Bindungen - vornehmlich Furcht & Hoffnung - und sind dementsprechend instabil - ganz abgesehen davon, dass sie zumeist den Bestätigungs- & Profilierungsnöten ihrer Gestalter dienen und also parasitäre Eigenbilder sind.
Wenn parasitäre Eigenbilder ihre Grenzwerte erreichen, verschlingen sie auch den der sich auf diese Weise zu verwirklichen sucht.
Und wenn, um dem zu entgehen, das Reflektierte & Projizierte geteilt wird, entstehen Parasitentümer innerhalb von Parasitentümern und eine Inter-dependance welche zu einem kollektivem Kollaps führt.
Daß parasitäre Eigenbilder dennoch populär sind, und deren Bildner Vorbilder, kommt daher, daß wer kein Eigenbild schafft anderen dient, und dies von Parasiten genutzt wird um ihren Nachschub aufrecht zu erhalten.
Im wechselseitigen R/P-System reicht es den Glauben der Diener zu fördern, durch Recycling (oder Wiedergeburt) vom Fraß zum Fresser werden.
Die Parasiten des gegensätzlichen R/P Systems nähren sich durch dessen Widersprüche, welche weitere Ansichten und also Diener mit sich bringen - und zweckdienlicherweise zugleich auch ihre parasitären Projektionen & Reflektionen verschleiern.
Letzteres scheint im Dualismus, bzw. seiner linearen Bezugsweise, nicht nötig zu sein, wo es ihren Gestaltern offenbar genügt das Parasitentum als eine genetische, evolutionäre, oder kulturelle Zwangsläufigkeit zu verklären - was zweifellos dort zutrifft wo beide, die Haben- & die parasitäre Bezugsweise, eine Kultur bestimmen.
Das Wachstum einer solchen Kultur läßt sich an der Zahl der Gesetze messen mit denen sie ihre Interdependance zu regulieren und das gegenseitige Verschlingen ihrer Mitglieder zu restringieren sucht, während die Annäherung an ihre Grenzwerte von einem Erschöpfen ihrer Resourcen, der Hyperproduktion von Artifakten und von wahllosem Konsum gekennzeichnet ist.
Opportunismus und Korruption sind Begleiterscheinungen von einem Mangel an Gesichtspunkt und führen häufig zu Umkehrwerten, insbesondere dort wo Werte als Ersatzgesichtspunkte dienen. Dass diese Um- bzw: Entwertung von den Medien des Abendlandes (und jenen welche seinen Werten untertan) beschleunigt wird, kann auch als eine Annäherung an seine Grenzwerte betrachtet werden.
Das Verschwinden der abendländischen Kultur ist schon in so fern zwangsläufig, dass sie in einer linearen Raum/Zeit gewachsen welche (zumindest seit Anfang des Dualismus) ein Ende hat. Und dann ist es mit allen Anfängen zu Ende - und auch mit all den Abstrukten die aus solchen Bezugsweisen hervorgegangen sind, denn es ist die Bezugsweise welche eine Formation bestimmt.
Selbstgestaltung
Es gibt aktive & passive Selbstgestaltung: erstere projiziert & letztere reflektiert ein Eigenbild - beide ergänzen sich durch die Kraft von Wille & Liebe.
In der Reflektion kann diese Kraft lokalisiert (z.B. begründet oder moralisiert) werden, was Reaktionsgebilde bewirkt die nicht ergänzungsfähig sind.
In der Projektion gibt es keinen Raum für Begründungen & Moralen, sondern höchstens einen Mangel an Wille & Liebe der sodann die Reflektion schwächt.
Starke Projektionen bewirken in schwachen Eigenbildern Restriktionen. Wenn die Projektion darauf Rück-Sicht nimmt, wird die Kraft fragmentiert.
Das gleiche geschieht wenn die Projektion getestet, denn es ist der Test der sodann die Reflektion bestimmt - auserdem gibt es keinen Test der Vollkommenheit.
Weder ist die Projektion mit Erwartungen zu füllen, denn diese werden durch die Reflektion amplifiziert und es entsteht eine Division/Multiplikation, welche die Wechselwirkung von Mikro- & Makrokosmos unterbricht und das Eigenbild fraktioniert.
Grundsätzlich sollte die Projektion frei von Erwartungen sein, um der Reflektion zu ermöglichen das Eigenbild dem Willen & der Liebe zu sich selbst entsprechend zu ergänzen.
Die Gestaltung vom Eigenbild dient der Wahrnehmung vom Selbstverwirklichungsprozess.
Die Wahrnehmung wird getrübt wenn es dem Eigenbild an Daseinslust & Freude mangelt, es von Emotionen verzerrt & verstopft, moralisch & kausal mißhandelt, parasitär relativiert und/oder mit dem Habenvirus infiziert wird.
Selbstgestaltung findet - wenn von der Lust und Freude von Dasein motiviert - im Hier/Jetzt statt und hat also unendliche Möglichkeiten.
Eine Weise der Selbstgestaltung ist die Komponenten vom Eigenbild ihrer gegenseitigen Ergänzungsfähigkeit entsprechend zu formatieren.
Dabei ist es nicht wichtig wie dessen Bezugspunkte betittelt, was deren Anzahl ist oder welche geometrischen Formen sie bilden - und auch Größenordnungen sind bedeutungslos, da jede Einheit unendlich ist.
Dennoch ist es empfehlenswert die Bezugspunkte austauschbar und deren Anzahl gering zu halten, um ein flexiebles und übersichtliches Eigenbild zu erhalten.
Je mehr Bezugspunkte um so mehr Möglichkeiten einer Fehlzuordnung - die in rigiden Strukturen oft zu jenem unbekannten (da nicht nachvollziehbaren) Faktor wird, dessen Begleitumstände das Gesamtbild so verändern, daß es mit neuen Bezugspunkten & Attributen ausgestattet werden muß.
Im Okzident wird dies gewöhnlich als eine geistige oder wissenschaftliche Revolution verherrlicht, ist jedoch nur ein Mangel an Konzentration und Übersicht.
Rigide Anordnungen bergen die Gefahr, daß ein Bezugspunkt disproportioniert Attribute akkumuliert und damit eine Priorität erhält, welche Vergleichsmaßstäbe provoziert und also die Interaktivität der Komponenten und die Harmonie vom Eigenbild beeinträchtigt.
Schlecht geordnete Eigenbilder können auch mittels Sex & Drogen reformiert werden. Eine Möglichkeit die seit altersher in jedem R/P System genutzt wird und vernehmlich von Adepten, da jede Droge ein speziefisches Potential hat und Sex sowohl umzupolen als auch zu verwirren vermag. Letzteres trifft bekanntlich auch auf Drogen zu, doch ihre Verwirrungen sind kein Schaden, da sie symptomatisch für die Auflösung von Restriktionen sind und also auch deren unsachgemäße Handhabung förderlich ist.
Des weiteren stimmulieren Drogen die Imagination welche der Ausstattung vom Eigenbild dient - und sie sollte prächtig sein, denn dadurch wird die Wahrnehmung intensiviert.
Versuche aus dem Eigenbild Rückschlüsse auf andere Eigenbilder zu ziehen, fragmentiert das Eigenbild und nährt Kollektivgebilde.
Es ist nicht wichtig wer welche Rolle im Eigenbild spielt, solange der Gestalter sich dessen gewahr ist und vermeidet seine Grenzwerte zu vermischen, denn dadurch entstehen Kompro-Missgebilde.
Selbstgestaltung mit Hilfe von Lehrern & Lehren ist umständlich, da jeder Lehrer ein eigentümliches Eigenbild hat und repräsentiert.
Auserdem: wie kann man sich in einem fremden Gebilde verwirklichen wenn das eigene fremd ist? Ganz abgesehen von der Gefahr in ein parasitäres zu geraten.
Alle Lehren und Schulen haben Regeln & Restriktionen bezüglich Selbstverwirklichung und erschweren diese dementsprechend.
Schöpfer – seien es Denker, Magiere, Künstler oder Wissenschaftler – sind einzigartig, bis sie sich und/oder ihre Schöpfungen dem Kollektiv anbiedern. Denn für das Kollektiv, das keine Einheit kennt, ist es nur kosequent das Einzigartige zu absorbieren und also – mit oder ohne Absicht – zu eliminieren.
Wenn eine Ordnung zerfällt ergänzen ihre Komponenten eine andere Ordnung. Die Übergangsphase wird häufig als Nichts – i.e. Abwesenheit von Sein - interpretiert, doch es gibt keine Abwesenheit von Sein, sondern nur die Abwesenheit von einer Kohärenz dessen. Ein Zustand der oft auch Chaos bezeichnet wird, und den davon Betroffenen so universal erscheint, dass sie ihn als einen Urzustand von All (dem das ist) erachten worin Ordnungen zufällig entstehen.
In Anbetracht von solchem Mangel an Wille und Liebe könnte dieses Diskohärenz- oder Diskontinuität -Feld (das verschwindet sowie die Komponenten transferiert) als eine persönliche Schwächephase erachtet werden, wären da nicht die Repräsentanten der schwachen Kräfte welche, in Ermanglung von einer eigenen Ordnung, an die der Starken anknüpfen.
Ein Bezugsverhältnis das in Kollektivbildern von Herrschern & Untertanen repräsentiert wird und zwangsläufig ist, da starke & schwache Kräfte, ebenso wie Einheit & Vielfalt, wechselwirkend sind.
Versuche dieses Verhältnis zu ändern sind dessen Ausgleichsmechanismen auf dass alles bleibt wie es ist.
Der Ordnende darf sich allerdings nicht auf solche Kräfteregelungen verlassen, denn er ist für jeden Aspekt seiner Ordnung verantwortlich - und dazu gehören auch seine Schwachen & Schwächen.
Eine unbedingt zu vermeidende Schwäche ist Mitleid, denn das Leiden mit den Schwachen stärkt weder sie noch den der sich damit stark zu machen sucht.
Leiden ist die Freude der Geteilten und ihre Schwächen sind die Kraft von dessen Entfaltung.
Wenn Wille schwach wird, verkommt Liebe zu Nächstenliebe, der Brutstätte von “alle- sind- gleich-&- gleiche- rechte- für- alle" Ideologien, was zwar auch Vereinheitlichungs- Ordnungs- oder zumindest Reparaturversuche sind, doch als solche unpraktisch, unlogisch & selbstbetrügerisch, und was noch fataler ist: sie sind eine Verneinung vom Individuum (lat: Ungeteilten) und seinem (einzigen) Recht sich dem Willen & der Liebe zu sich selbst entsprechend zu realisieren.
"Liebe andere wie dich selbst" ist ein Wiederspruch, denn es setzt ein Wissen um sich Selbst voraus, und wo solches gegeben, gibt es keine anderen.
Das Bezugsverhältnis zu "Andern" ist nur insofern von Nutzen, dass es Kriegern und Königen dient sich zu vereinen und gemeinsam der Verbreitung (oder Globalisierung) von Schwächen entgegenzuwirken - bzw. das Kräfteverhältnis zu regulieren.
Der Krieger hat Unordnung zu zerstören - der König hat Ordnung zu schaffen - also ergänzen sich ihre Werke.
Das Operationsfeld vom Krieger ist das der EGO-Dynamik.
Energy-Geometrical-Opposed entsteht dort wo die gegensätzlichen Reflektionen/Projektionen binar/linear relativiert, und ist speziell zur Zerstörung der Ausgeburten des Dualismus.
Deren Komplexitäten & Korrumptionen erfordern flexieble und zielsichere Taktiken, und daß der Krieger als Einzelkämpfer operiert - aus einer geheimen Position, die ihm sowohl als Rückzugspunkt dient, als auch um die Schwächen und Fallen seiner Gegner zu studieren.
Er mag sich ihrer Gemeinheiten, Verschlagenheiten & Täuschungsmanöver bedienen um sie zu verwirren - doch seine wesentlichen Angriffe hat er präziese, rücksichtslos & schnell wie eine Schlange durchzuführen und darauf zu achten, daß er nicht über sein Ziel hinausschießt, oder darin herumlungert, sondern sich ebenso schnell zurückzieht und ohne unnötige (z.B. persönliche) Spuren zu hinterlassen.
Auf keinen Fall hat er zur Stätte seines Erfolgs zurückkehren um sich dessen zu vergewissern, denn wenn ein Akt hinterfragt ist er unvollendet - i.e. unvollkommen.
Auch hat er offene Konfrontation (wie z.B. Argumentation) zu vermeiden.
Weder sollte er bekehren noch Anhänger suchen und schon gar nicht versuchen den Helden spielen.
Und auf daß kein Mißverständnis entsteht: der Krieger hat nicht den Dualismus, sondern dessen Mißgeburten anzugreifen, denn die dualistische R/P Weise ist eine Variante der gegensätzlichen, welche diese von der wechselseitigen unterscheided und also Grenzwerte provoziert deren Erreichen eine simultane Inter/Extrapolation dieser Systeme ermöglicht.
Des weiteren darf der Krieger sein Werk nicht mit dem des Königs verwechseln, da das EGO-Feld ausschliesslich zur Reinigung und zur Fortifikation der Dynamiken von BewußtSein dient.
Der Krieger hat sich von Liebe & Wille leiten zu lassen und, falls es ihm beliebt, vom thebanischen Kriegergott (LAL III) - doch nicht von dessen Rachegelüsten, denn diese schüren die Feuer der Schwachen und ihre Schwächen welche der Krieger entzündet damit sie (und ihre Götter!) sich läutern können.
Auserdem sind Emotionen unzuverlässige Waffen und bestenfalls gegen Emotionen einzusetzen und auch nur dort wo Schockeffekte gefragt sind.
Eine in jedem Fall empfehlenswerte Waffe ist der Intellekt, da er als Rückkopplungsmechanismus der Konstellationen von BewußtSein - insbesondere, wenn in den Gegensätzen der EGO-dynamik geschärft - Wiedersprüche eliminiert. Und ihnen sollte der Hauptangriff gelten, da sie massgeblich an den Konfigurationen vom abendländischen Diversum beteiligt sind und es mit den Emotionen ihrer (zumeist: Ketten-) Reaktionen binden.
Auch der Rückkopplungsmechanismus des Intellekt ist R/P bedingt. Im wechselseitigen System koordiniert er Mikro- & Makrokosmos, im gegensätzlichen definiert er die beiden durch Menschen & Götter, während der Intellekt des Dualismus diese doppelt zurückkoppelt und daraus einen Homo-sapiens deduziert, der sich durch zwei (oder mehr) geteilte Ansichten zu relativieren hat und dadurch nicht sehen kann, daß jede Konstellation von BewußtSein Auskunft über den sie relativierenden Gesichtspunkt gibt.
Die psycho-somatische Relativität wird sich durch die R/P ihrer Pole gewahr. Wenn dieses Gewahrsein, oder Polarisierungsfeld, reflektiert/projiziert, entstehen jene Interferenzpattern von denen sich Homo deduziert.
Dessen R/P sind die Geburtsstätte von Sapiens, der diesen Prozess (zumeist mit Hilfe vom Feedbackmechanismus des Intellekts) repetiert und die psycho-somatische Relativität also in ein Konglomerat von Interferenzfelder verwandelt.
Psycho-somatische Relativitäten vergegenwärtigen sich auch durch Duplikation ihrer männlichen & weiblichen Pole. Wenn das Duplikat fixiert, bilden sich Pol-Quadraturen in deren R/P-Möglichkeiten die Vergegenwärtigung als eine Raum/Zeit-Veränderung erscheint, welche solche Ansichten mit sich bringt wie die, dass das Duplikat von andernorts käme, die Behausung von etwas andersartigem wäre, eine Veränderung vom Original bewirken könne, zur Vermehrung von dessen Sippe oder deren Kriegs- & Arbeitskräfte sei - oder neuerdings: der Evolution und dem Überleben ihrer Spezies diene.
Die letzteren - vornehmlich im Abendland verbreiteten - Ansichten (es gibt auch typisch morgenländische) entstehen offenbar dort wo der männliche Pol als Gegensatz vom weiblichen erachtet und dessen Reflektion als Fortsetzung oder Fortpflanzung betrachtet.
Doch all diese Ansichten sind emotionsgeladen, da die Pol-Quadraturen nicht nur Raum für direkte Mutter-Kind und indirekte, Geschlechter beziehende, Emotionen bietet, sondern auch für jene welche in den R/P-Peripherien (Umfeldern) herumirren und sich auf der Suche nach Einheit zwischen Original & Duplikat drängen um durch Abgrenzung Pseudoeinheiten zu bewirken, was weitere psycho-somatische Dispolarisierungen mit sich bringt und viele der Verkrüppelungen welche - von Religionen und Philosophen legitimiert - zur Norm einer Spezies, Kultur oder Zivilisation werden.
Dass weibliche Biester denjenigen bevorzugen der am besten kopuliert, wird oft auch als Selektion interpretiert - und nicht zu Unrecht, denn ein guter Orgasmus ermöglicht die Teilnahme am Kontinuum von Dasein und das Erleben der Einheit von BewusstSein.
Allerdings gerät auch der sexuelle Aspekt von Dasein immer mehr außer Sicht, während die Selektionstheorie zur Überlebensideologie des männlichen Aspekts, bzw. der Fortpflanzung seiner Schwächen wird. Was jedoch nicht neu ist, denn er hat schon seit er sich seiner gedenkt Religionen, Kosmo-logien und Naturgesetze erfunden um seine Schwächen zu kaschieren und zu rechtfertigen und die Frau dementsprechend diskriminiert und instrumentalisiert.
Kinder enstehen wenn sich die männlichen und weiblichen Pole zweier psycho-somatischen Relativitäten ergänzen und sind also Repräsentanten von Einheit. Möglicherweise kommt in ihrem Geburtsschrei der Schmerz vom ersten Verlust der Einheit zum Ausdruck und dass sie in einer Welt landen die von chaotischen Bezugsverhältnissen und Emotionen zerrüttet und in Raum/Zeiten gezwängt werden die ihre Selbstverwirklichungsmöglichkeiten einschränken.
Homos Idenditätsriten beginnen damit, dass Kinder die Eltern kopieren und diese die Kinder lehren. Diese Interaktivität bringt zwar komplexe Sozial-Verhältnisse & Abstrukte hervor, doch keine Idendität.
Probleme mit der eigenen Selbstverwirklichung sollte man nicht auf Kinder, Tiere, Pflanzen und andere Manifestationen von BewusstSein übertragen und diese in Schemen zwängen welche zum Verbergen der eigenen Fehlversuche sind.
Es gibt wahrscheinlich ebenso viele Selbstverwirklichungsversuche wie Divisionen/Multiplikationen von BewusstSein, da letztere vornehmlich durch erstere zustande kommen.
Jede psycho-somatische Relativität hat ein, ihren Pol-Konstellationen entsprechendes, eigentümliches Dasein, das sie dementsprechend eigentümlich handhabt.
Pol-Konstellationen ändern sich ihren Umständen entsprechend – und vice versa.
Diese Wechselwirkung ist kontinuierlich und gewährt das Gleichgewicht von Dasein.
Daseinskonzepte haben eigentümliche Verlaufspattern hinsichtlich ihrer Grenzwerte.
Jede also bedingte Kultur hat ihre Schamanen, Magier, Priester, Philosophen, Alchemisten oder Wissenschaftler um die Pattern zu manipulieren, bzw. unerwünschte Verläufe zu modifizieren. Manche Kulturen scheinen davon auszugehen, dass Verlaufspattern interdependent sind, da sie Eingriffe nur unter bestimmten Voraussetzungen erlauben und Fehlgriffe oft auch bestrafen.
Eine offenbar allgemeingültige Voraussetzung ist, dass der Eingreifende zuerst seinen Mikro- & Makrokosmos in Einklang bringt - der Übersicht wegen, doch sicherlich auch um zu vermeiden, dass schon seine Vorbereitungsschritte zu einem Divisions/Multiplikationsprozess werden, der zu unbeabsichtigten, bzw. unabsehbaren, Ergebnissen führt (was Wissenschaften häufig als Entdeckung & Fortschritt kaschieren).
Doch auch dort wo der Verlauf der Absicht entspricht, wird der Eingreifende Bestandteil seiner manipulierten Pattern und - wenn er dies, mangels Erkenntnis & Verstehen, nicht voraussieht - zum Opfer von seinem Eingriff.
Wenn die Grenzwerte von einem Bezugssystem den Zugang zu anderen Bezugssystemen limitieren, muss es aufgegeben werden, da Isolation Degeneration und Autoanihilation mit sich bringt - und nicht nur von Verlaufspattern & Weltanschauungen, sondern auch von deren Untertanen.
Richtig/falsch Werte sind Ersatzpole die - je nach R/P System gegensätzlich, wechselseitig oder getrennt relativiert - dem Versuch dienen einen Gesichtspunkt, oder eine Position, zu etabilieren. Wenn solche Werte manipuliert, oder gar umgekehrt, um irgendwelche Interessen zu verschleiern und Aktivitäten zu rechtfertigen, ensteht Verwirrung unter den Polen und den davon abgeleiteten Ansichten und Positionen.
Erinnerung reflektiert die Projektion von einer Reflektion. Wenn dieser Selbstvergegen-wärtigungsversuch wiederholt, entstehen Spiegelräume in deren Facetten man sich zu identifizieren hofft.
Die meisten Erinnerungsräume sind jedoch Spiegellabyrinthe, da sie weder systematisch, noch den Polen der psycho-somatischen Relativität entsprechend angeordnet sind und durch die Raum/Zeitbewegungen des sich also Relativierenden zunehmend in Verwirrung geraten. Dazuhin kommen die, mit dem Erinnerten eingeschleusten Emotionen und jene welche sich im Verlauf von einem solchen R/P Vorgang bilden. Diese Erinnereien, bzw. Herumirrereien, oder Spiegelfechterreien, stimulieren wiederum Haben- & Kollektivbezugsweisen und determinieren oft auch ganze Kulturen.
Seltener hingegen ist die direkte Erinnerung, wie sie z.B. von Malern, Musikern oder Mathematikern praktiziert, um die Konstellationen ihrer Schöpfungen einheitsbezogen anzuordnen.
Und dann gibt es die - in Magie und orientalischen Kulten gebräuchliche - rituelle Erinnerung, wo die Spiegel zu Pattern angeordnet werden welche den Vergegenwärtigungsprozess fördern. Sie wird auch benutzt um andere Wirklichkeiten zu erforschen - in dem Fall werden die Spiegel wie Türen gehandhabt.
Es gibt wahrscheinlich eben so viele Wirklichkeiten wie R/P Möglichkeiten - und vermutlich ebenso viele Versuche die eine oder andere ein- bzw. aus-zugrenzen, um die psycho-somatische Relativität zu fixieren und sich also zu relativieren.
Wirklichkeiten zu differenzieren und zu vergleichen sind Spiegelfechtereien, d.h. Aspekte vom gleichen R/P Prozess, der sich nur in seinen jeweiligen Ansichten unterscheidet.
Die Ansicht dass eine Konstellation eine andere verdrängt, oder anihiliert, bietet Einsicht in die eigenen Selbstverwirklichungsversuche und deren Bezugs- bzw. Verlaufspattern.
Die Auflösungs- und Formationsphasen der Konstellationen von BewusstSein sind simultan. Die Interaktivität ihrer Grenzwerte erscheint zwar als Aktion/Reaktion, sind jedoch Aspekte der Inter/Extrapolation von BewusstSein durch welche die Konstellationen ins Kontinuum von Dasein integriert werden
Jede Konstellation hat eine eigentümliche Struktur welche die Strukturen der darauf bezogenen Konstellationen (Umstände) komplementiert.
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Jede Konstellation ist eine Schöpfung - sie verwirklicht sich durch die Kraft von Wille & Liebe.
Der Wille der Schöpfung ist absolut bis er verzweckt, moralisiert oder in Raum/Zeit fixiert.
Die Suchen nach dem Ursprung vom Willen und Bauplänen der Schöpfung sind Versuche die Selbstverantwortung zu verlagern.
Wille kann nicht gewollt werden, denn es gibt keine zwei Willen.
Wo Wille geteilt entstehen Schwächen.
Es wird viel von freiem Willen geredet - vermutlich in der Hoffnung dass dadurch Wünsche in Erfüllung gehen - doch wo Wille ist gibt es weder Wünsche noch Hoffnung.
Wille hat keine Ursache und kann auch nicht von Wirkung deduziert werden.
Wille ist Ursache und Wirkung - beide sind durch Liebe vereint.
Die Kraft von Wille & Liebe wird zwar erst durch Schwächen ermesslich, doch wehe dem der versucht sie also zu vermessen.
Einheit lässt sich nicht be- & vermessen, sondern nur erleben.
Die Einheiten der Be- & Vermessungen sind Halbheiten, bzw. Bruchstücke, die zwar addiert und mit Ganzheitsbegriffen kaschiert werden können, doch solche Selbstverwirklichungsversuche sind Selbstbetrug, da sie das Wesen der Einheit und somit das von SelbstBewusstSein verschleiern.
Einheit beinhaltet Vielfalt und dementsprechend vielfältige Möglichkeiten sich zu realisieren - wenn die Möglichkeiten differenziert wird Vielfalt etabiliert.
Vielfalt besteht aus Einzelheiten - und diese sind nicht zum Verschwinden zu bringen, sondern zu vereinen damit die Vielfalt verschwindet.
Die Vielfalt von Dasein zeugt von den vielfältigen Selbstverwirklichungsmöglichkeiten von BewusstSein.
Die Behauptung dass die Komponenten von Leben sich gegenseitig eliminieren um zu überleben, ist zu behaupten dass Existenz sich zerstört um zu existieren. Eine, für die dual-lineare Perspektive typische, Kontradiktion welche die Wahrnehmung verhindert dass die Kombinationsmöglichkeiten der Komponenten von Dasein unendlich sind.
Dasein (Leben) kann als ein Wandeln (Wandern) zwischen Einheit & Vielfalt betrachtet werden. Wandeln entspringt der Kraft von Liebe und Wille und ist also elastisch und spontan. Elastizität und Spontanität sind um Unterscheidungen zwischen Einheit und Vielfalt zu vermeiden und dass das Wandeln zu einem Handeln, oder Wirken, gegen das Leben (Dasein) verkommt und sich also jene Turbulenzen bilden in denen es als Wiederspruch und Leiden erscheint.
Das Kontinuum von BewusstSein beinhalted alle Informationen von Dasein.
Kommunikation, die Wechselwirkung von Information, ist im BewusstSein-Kontinuum instant. Ihre Unmittelbarkeit verschwindet in Raum/Zeit, wo sie anfällig wird für Emotionen und die Fragmentationen welche im Feedbackmechanismus des Intellekt entstehen.
Kommunikation ist reziprok - d.h. man empfängt was man gibt & vice versa – und ist daher nur zwischen sich ergänzenden Individuen zweckvoll.
Es sind nicht die Mengen von Daten welche eine Kommunikation ausmachen, sondern deren Inhalt, und der hat einheitsbezogen zu sein, ansonsten wird Kommunikation zur Irreführung.
Die Kommunikationen von Kollektiven sind Suchen nach gemeinsamen Nennern und vornehmlich auf den Austausch von orientierungs- & haben-bezogenen Informationen beschränkt - und auf den von Emotionen, weshalb die Medien des Abenlandes am liebsten mit Soaps & Sensationen operieren.
Wo Medien die Kommunikation beherrschen, werden sie auch für Glaubensfragen zuständig und folglich eine Religion.
Die Komunikationsnotwendigkeiten des Abendländers wachsen proportional zu den Divisionen/Multiplikationen seines Dualismus - und dementsprechend auch seine Tele(fern/weit)kommunikationstechnologien. Törichterweise opfert er ihnen seine herkömmlichen Komunikationsmethoden wie z.B.: Körpersprache und Telepathie.
Die Kommunikation von Kollektiven bewirkt zumeist Verblödung, da sie auf dem Glauben einer kollektiven Übereinstimmung basiert.
Kollektiv zu denken ist normal - für das Kollektiv zu denken ist pervers und findet nur dort Anerkennung wo dessen Verwirrungen aussichtslos sind und der Vordenker sein Hinzutun als Lösung tarnt.
Wer hofft die Schwachen belehren zu können, hofft auf diese Weise seinen eigenen Schwächen zu entkommen.
Der Starke kann den Schwachen kein Vorbild sein, denn sie sehen ihn nicht.
Die Schwachen zu schonen, limitiert die Kraft von Wille & Liebe.
Es ziemt sich nur für den Starken Leben, bzw. Dasein, als Kampf zu erachten - und auch nur für den der sich dessen erfreut.
Um sich mit den Seinen durch Auseinanderzusetzung zu vereinen kann der Gesichtspunkt der EGO-dynamik dienen, da er als Zwischenwert seiner Gegensätze in der Auseinandersetzung mit “ihnen” geübt und also zugleich firm & flexibel ist.
Ich(lat:ego)zentrismus ist die Umschreibung von einem Gesichtspunkt aus der Sicht derer denen es daran mangelt.
Wer keinen Gesichtspunkt hat sucht sein An-Sichten zu rechtfertigen.
Die Rechtfertigung von einem Gesichtspunkt stellt ihn in Frage und bewirkt bestenfalls einen Ersatzgesichtspunkt, oder Zwischenwert - zumeist jedoch dessen Elimination - und in beiden Fällen den Verlust von SelbstBewusstSein.
Da der Gesichtspunkt von SelbstbewusstSein nicht reflektiert/projiziert werden kann, fehlt ihm die Raum/Zeit-Voraussetzung für ein Erreichen dessen.
Dimensionen die sich lokalisieren lassen sind Divisions/Multiplikations-Abstrukte von Hier/Jetzt. Sie mögen dienen um sich auf Einheit zu konzentrieren, können diese jedoch nicht zustande bringen da deren Raum/Zeit nicht erweitert ist – weshalb Einheit verschwindet wenn manipuliert.
Die Kraft von Wille & Liebe kommt in Harmonie, Schönheit & Freude zum Ausdruck - und deren Mangel in Wirrwarr, Hässlichkeit & Tristess.
Wille & Liebe ist auch die Kraft der Imagination und der Inspiration. Beide sind essenziell für die Gestaltung vom Eigenbild, und haben (ebenso wie Liebe & Wille) grenzenlos zu sein.
Jedermann ist sein eigener Schöpfer und hat also unbegrenzte Selbstgestaltungsmöglichkeiten von denen jede, wenn vom Willen und der Liebe zu sich Selbst motiviert, ein Eigen- bzw. Weltbild bewirken kann, worin sich alle Schöpfungen ergänzen.
Versuche aus dem Eigenbild Rückschlüsse auf andere Eigenbilder zu ziehen, fragmentiert das Eigenbild und nährt Kollektivgebilde.
Da Kollektive keinen Gesichtspunkt haben, relativieren sie sich durch die Ansichten ihrer Mitglieder, und deren Versuche den mangelnden Gesichtspunkt durch Götter, Herrscher oder Rechenzentren zu ersetzen bewirkt zwar ein Konglomerat von Ansichten, doch keine Einheit.
Buddha versuchte dieses Problem zu lösen, indem er seinen Gesichtspunkt (& Selbstverwirklichungs- weise) als allgemeingültig erklärte, und dass jedermann mit ihm identisch sei - oder ihn zumindest beinhalte.
Doch nicht nur Buddha, sondern all jene welche sich mit diesem (kollektiv) Trick versuchten, haben offenbar ignoriert, dass sich das Individuum seiner speziefischen psycho-somatischen Relativität entsprechend verwirklicht und somit die Voraussetzung für eine Kettenreaktion fehlt.
Lösungen für die eigenen Irrungen & Verwirrungen können nicht im Kollektiv gefunden werden, da das Kollektiv prinzipiell gegen die Verwirklichung vom Individuum ist. Und jene welche im Namen vom Kollektiv eine Lösung versprechen sind Lockvögel für dessen Nahrungsnachschub, denn Kollektive sind parasitär.
Die Nahrungskette von Kollektiven beginnt zumeist mit - durch Dämonen, Tabus & Restriktionen erweckten - Emotionen die sie in fortgeschrittenen (Zivilisations) Stadien mit Rachegöttern & Opfern stimmulieren und mit Schöpfungs- bzw. Nachschubs- & Recycling Religionen regenerieren. Und wenn diese ihrem Hunger nicht genügen, greift sie Nachbarkollektive und Umwelten an.
Doch nicht nur Krieg & Wirtschaften, sondern auch Technologien und Wissenschaften sind von der Nahrungssuche bestimmt - und auch ein beachtlicher Teil der Sprache und Symbole vom Kollektiv, da es mit ihnen seine Resourcen erfindet und definiert.
Je komplexer ein Kollektiv um so raffinierter dessen Nahrungsbeschaffungsmethoden.
Die sogenannten Individuen welche von den Medien & Märkten, Psychologen & Philosophen der Kollektive propagieren werden, sind Schauspieler die mit der Lüge locken dass Selbstverwirklichung im Kollektiv möglich sei und mit ihren Inszinierungen zu kaschieren suchen, dass das Kollektiv die Verwirklichung vom Individuum vereitelt und eventuelle Aspiranten auf diese Weise kastriert.
Kollektive relativieren sich durch die Emotionen ihrer Mitglieder - und da diese im Kollektiv geformt (& genormt) entsteht eine Wechselwirkung von schwachen Kräften welche die Bezugsverhältnisse und Abstrukte vom Kollektiv bestimmen.
Strukturen die sich auf den Glauben einer Kollektivunterstützung gründen, verschwinden mit dem Glauben des Kollektivs an ihre Gründer.
Religionen erfordern Glauben und fordern Vertrauen in ihre Götter, Priester und Lehren, denn sie hoffen damit die Zweiheit auf der sie basieren zu überbrücken.
Religion ist Selbstverneinung. Und da Selbstverneinung Selbstauflösung ist, glauben/hoffen Religionen dass letztere auch die Lösung ihrer Selbstverwirklichungsprobleme sei.
Die, bezüglich Selbstverwirklichung, wohl irreführendsten Emotionen sind Wünsche da sie, als Abarten von Wille & Liebe, in Homo den Glauben erwecken was anderes sein zu können als er ist - ein Dispolarisierungsfeld - das dadurch auch noch gefördert wird und jene Wunsch- bzw. Flucht-kulturen hervorbringt deren Zwangsläufigkeit er mit Fortschrittsideologien kaschiert.
Und diese Gefahren sind offenbar nicht neu, war es doch schon eines der Hauptanliegen von Buddha Wünsche im Keim zu ersticken, während Konfutse versucht hat sie zum Gemeinwohl zu dirigieren. Dass beide erfolglos blieben kommt unter anderem daher, dass die Anhänger des Ersteren versucht haben Wünsche zu transzendentieren und die des Letzteren sie zum Eigennutz zu machen.
Im Okzident gab es ähnliche Versuche, die jedoch auf Grund von dessen dual-linearen Bezugsweisen eine Wucherung der Wünsche bewirkten, so dass - zumindest seit LAL - beschlossen wurde diese zu legitimieren, bzw. zu enthemmen und auf ihre eigenen moralischen, gesellschaftlichen und was sonst immer Werte & Abstrukte loszulassen. Ein genialer Trick, denn damit werden zugleich auch die Wünsche eliminiert, da sie sich von ihren Gebilden nähren.
LAL ist zur Orientierung im Kontinuum von BewusstSein und betrifft Homo nur insofern sich dieser hierin zu relativieren sucht was, dadurch dass Selbstverwirklichung das Prinzip von BewusstSein ist, allerdings mehr oder weniger zwangsläufig ist - doch nicht das was der Selbstverwirklichung entgegensteht, denn die Hindernisse sind von Homo geschaffen und eine ihrer Lösungen ist die Erkenntnis dessen, die allerdings oft gerade dadurch verhindert wird, was wiederum mit Hilfe der Paradoxa von LAL II im Intellekt gelöst werden kann. Und wo dessen Feedbackmechanismus von Emotionen blockiert, bietet LAL III die Polarisierungsdynamik von Ra-Hoor-Khuit, auf dass er sie als Gott von Krieg und Vergeltung mit Riten, Opfern, Drohungen, Versprechungen (und was sonst zu einem Gott gehört) um sich sammelt und gegen ihre eigenen Bollwerke führt.
Huldige Dasein (Khabs), ist eine der prinzipiellen Forderungen von LAL I & II und als solche höchst aktuell, in Anbetracht dessen wie Homo & Co. sein Dasein bzw. seine Natur attackiert, ausbeutet & distortioniert und somit nicht nur seine Selbstverwirklichungsmöglichkeiten, sondern auch seine Daseinsgrundlage diminuiert.
Wenn Natur als Gesamtheit der Manifestationen von BewusstSein und ihrer einheitsorientierten Bezugspattern erachtet, ist es nur "natürlich" dass sie Homo & Co. (und was ihr sonst zuwider) ausscheidet. Und wer versucht sich glauben zu machen daß ihre nun schon jährlichen “Jahrhundertkatastrophen” Rechenfehler, Unfälle oder gar Zufälle von einem anonymen, autonomen, unbewußten, Mechanismus sind, der sei daran erinnert, daß er sie schon einmal als Gottheit verehrt hat und allein daher Opfer der Zerreißproben von Ra-Hoor-Khuit, dem Biest-Gott, wird.
In der Perspektive von LAL III ist dies ein Selektionsprozess durch den sich die Schwachen eliminieren, da sie den Selbstverwirklichungsprozess von BewusstSein hemmen - oder gar ein Irrweg dessen sind. Doch BewußtSein ist kontinuierlich und hat also keine Raum/Zeit-Prioritäten, so dass die Forderung von LAL nicht als eine Kurskorrektur, sondern als eine grundsätzliche Selbstbezugsweise zu verstehen ist.
Damit LAL nicht missbraucht wird, beinhaltet es ein Serie von Zerreissproben welche auf den drei R/P Systemen basieren und durch die Interaktivität der drei Bücher und ihrer spezifischen Wort- & Buchstabenkombinationen in Kraft treten.
Dies ermöglicht auserdem, dass jeder sich seiner eigentümlichen Perspektive und deren Umständen entsprechend relativiert und eliminiert zugleich auch die Möglichkeit zwischen den Sternen zu vergleichen, was wichtig ist, denn jeder Stern ist eine Einheit und die Gesamtheit der Sterne eine Ordnung von komplementären Einheiten deren jede eine Ordnung ist.
Individuen die einen Makrokosmos relativieren - in LAL Sterne bezeichnet - erscheinen in allen R/P Systemen und werden deren Kulturen und deren Kollektivbilder entsprechend interpretiert, so dass sie für die einen Götter oder Supermänner und für die anderen Heilige, Genien oder Narren sind.
Es gibt Sterne die sich den Künsten oder den Wissenschaften widmen, und jene welche an Religion oder Heerführung Gefallen finden. Manche kommen und gehen wie Showstars, während andere Einsiedelei bevorzugen. Da sind Sterne die ihre Dimension, oder Herkunft, mit Worten und Buchstaben zu enthüllen und andere die sie damit zu verhüllen suchen, denn nicht alle Sterne sind wohlwollend - und noch weniger die Interessen an ihnen, gibt es doch sowohl jene welche sich ihrer Fähigkeiten zu ermächtigen, als auch jene welche sich derer zu entledigen suchen.
Im Orient ist letzteres seltener der Fall, da sich dessen Sterne häufig zum Wohl des Kollektivs engagieren und ein dementsprechend hohes Ansehen erhalten. Ausserdem sind sie zumeist Absolventen von Yoga- Tantra- Zen- und ähnlichen Schulen, deren rigorosen Disziplinen wenig Möglichkeiten zur Entfaltung von kleinlichen Motiven bieten. (Was übrigens auch den Schulen der abendländischen Wissenschaften zu empfehlen wäre, angesichts ihrer Geld- & geltungssüchtigen Absolventen und deren, oft unheilvollen, Tätigkeiten.)
Auch im Okzident giebt es „Sternschulen“ und die meisten von ihnen benutzen orientalische Methoden und Disziplinen. Dass sie Jahrhunderte lang okkult (lat: verborgen) blieben, kommt hauptsächlich daher, dass ihre Lehrer und Schüler der Gefahr ausgesetzt waren auf den Altären der christlichen Aberglauben geopfert zu werden.
Manche haben jedoch sicherlich auch versucht ihre Torheiten zu verbergen, denn es ist zu bezweifeln, dass sie gegen all die Irrungen des Dualismus, in dessen Mitte sie herangewachsen, gewappnet waren.
Wie dem auch sei, die Geheimhaltung endete zu Beginn des 20. Jh. als der OTO seine Riten, Regeln und Ziele publik machte und dessen Oberhaupt, A.Crowley, sich der Öffentlichkeit als Meister der Magie, Prophet, König und Megabiest vorstellte und deren Sitten und Moral mit Drogen- & Sex- exhibitionen schockierte, und damit nicht nur ihre Schwächen sondern auch eine Möglichkeit der Verwirklichung vom Individuum demonstrierte, die bald von einer ganzen Generation adoptiert werden und die abendländische Kultur revolutionierten sollte.
Ob Crowley sich der gesamten Tragweite seiner Handlungen gewahr gewesen ist, mag bezweifelt werden, da ihr, bzw. sein, Auslöser "Liber Al vel Legis" (LAL) war, das er, nach eigenen Angaben, zum Zeitpunkt von dessen Erscheinen (1904) grossteils erschreckend empfand und erst nach jahrelangem Studium zu verstehen begann.
„Das Buch von dem Gesetz“ ist zwischenzeitlich weltweit veröffentlicht, und sein Leitsatz „Tu was Du willst“ vermutlich ebenso geläufig (und wenig verstanden) wie der der Relativitätstheorie - die übrigens zur gleichen Zeit entstand und ähnliche Folgen für die physikalischen Konzepte des Abendlandes hatte.
Doch damit endet die Verwandtschaft, denn LAL enthüllt die Dynamiken von BewusstSein, und wo Dasein eine Manifestation von BewusstSein ist, haben dessen physikalischen Aspekte und die diesbezüglichen Probleme seiner Homos wenig Aktualität.
Dass Homo & Co. von LAL kaum in Betracht gezogen wird, kommt sicherlich auch daher, dass er immer mehr zum Sklaven seiner Daseinsabstrukte - bzw. seiner frenetischen Manipulationen derer - und also ein Irrläufer wird. Zwar hofft er seinem Labyrinth durch Mutation zu entkommen, oder sonstwie zufàllig in Ordnung zu kommen, doch Ordnung entsteht ebenso wenig durch Zufall wie Unordnung. Auch kann er sie nicht von einer Rückkehr vom (bzw. zum) Biest erwarten, da er sich von seiner psycho-somatischen Relativität schon so weit entfremdet hat, und seine Bezugsverhältniss zum Biest schon so abartig geworden ist, dass ihm nicht einmal mehr die Möglichkeit einer Identifikation bleibt.
Mit all dem sei nicht gesagt dass Homo abzuweisen sei - doch er ist rigoros zu handhaben, denn offenbar besinnt er sich seiner Tugenden erst dann wenn er leidet.
Zumindest würde dies erklären, warum Buddha Dasein als Leid deklariert hat und darauf eine Kosmologie baute, deren Einheit Freude und also das Ende von Leid ist - was zugleich auch ein Ende von Dasein impliziert und Einheit in ein Nicht- oder transzendentales Sein verwandelt.
Ein geniales Konzept, würde es auch das Sein der Uneinigen transzendieren und nicht (wie der Fall) fundamentalisieren, denn Buddha hat sich offensichtlich zu viel Mühe gegeben seine eigenen Schwächen zum Masstab und Mitleid zur Tugend zu machen, was eine Kettenreaktion von Leiden bewirkte, die unzählige Leidenskulte mit sich brachte und, anstatt eine Flut von Tugenden, eine Sündenflut auslöste - und nicht zur uneingeschränkten Freude ihrer Apostel, ansonsten hätten sich die buddhistischen und christlichen Leidenstheoretiker nicht so viel Mühe gegeben deren Pattern zu modifizieren.
Seltsamerweise hat jedoch keiner versucht diese umzupolen und Freude, anstatt Leid, zur Grundlage von ihren Kosmologien zu machen. Denn wenn jeder Akt von Dasein als Freude erachtet, wird auch das Streben nach Leid zur Freude, ja sogar Schwächen könnten erfreulich werden und Untugenden sich zu Tugenden verwandeln. Das Biest würde sich wieder zu Hause fühlen - die meisten der hier angeprangerten Probleme verschwinden - und Liber Al vel Legis als das verstanden was es ist:
Das Buch der Freude.
Original & Uebersetzung von Liber Al vel Legis siehe
www.selbstbewusstsein-online.info
Die Wechselwirkung von Einheit & Vielfalt wird hier BewußtSein bezeichnet und als eine
Inter-Extrapolationsdynamik vorgestellt die sich in einem Gesichtspunkt relativiert durch
den BewußtSein manifestiert.
In einem Text der Priester von Ptah aus dem Jahr 2750 ist dies folgendermaßen umschrieben: "Das Sehen der Augen, das Hören der Ohren und das Luftatmen der Nase erstatten dem Herzen Meldung. Das Herz läßt die Erkenntnis hervorkommen, die Zunge drückt aus was vom Herzen erkannt ist" - und da diese Erkenntnis eine Reflektion & Projektion beinhaltet fährt der Text fort: "so werden Götter geschaffen".
Die Ägypter nannten die Erkenntnis Hoor paar kraat, "Horus das Kind", und die Reflektion & Projektion (R/P) dessen Isis & Osiris.
Allerdings scheint ihnen diese Selbstvergegenwärtigung nicht genügt zu haben, denn sie reflektierten & projizierten Isis & Osiris mit Nephtys & Seth.
Durch die Verdoppelung der Reflektion/Projektion entstand ein Gegensatzfeld und die Erkenntnis verwandelte sich zu dessen Zwischenwert, und Horus zum Gesichtspunkt bzw. Schiedsrichter seiner Grenzwerte.
Diese Gegensatzdynamik wurde, wo immer Homo versucht hat sich auf solche Weise zu vergegenwärtigen, als ein Krieg der Götter umschrieben.
In der ägyptischen Version hat Seth den Osiris geteilt und also Anspruch auf dessen Position (Thron) erhoben, wodurch er in Opposition zu Horus geriet, der sich folglich mit Isis vermählte um die wechselseitige R/P Weise zu regenerieren. Mit dem Sohn dieser Ehe wiederholte sich der Prozess, d.h. Gegensatzfeld & Zwischenwert wurden verdoppelt, so dass jene acht-polige R/P Dynamik entstand welche den ägyptischen Pantheon mit unzähligen Horus- (& Osiris-) Varianten füllte.
Die Geschichte der ägyptischen Religion demonstriert, daß sie fortan von dem Versuch beherrscht war diesen Divisions/Multiplikationsprozess durch einen neunten Pol (oder Gott) zu regulieren, i.e. zu restringieren.
Und von dort kommt wohl auch der erste monopolistische - bzw. monotheistische - Versuch den Zwischenwert von einem Gegensatzfeld zu absolutieren um dessen Grenzwerte festzulegen und das Entstehen weiterer Felder & Gesichtspunkte zu verhindern.
Entweder begriffen die Priester daß sie damit auch die Gegensätze fixierten, oder sie fürchteten ganz einfach um ihre florierenden Götterverwaltungen, auf jeden Fall exilierten
sie diesen sogenannten "Aton" zu (oder mit) den Israeliten, welche er fortan unter der Bezeichnung "JHVH" beherrschte.
Und es war der Sohn (Jesus) von diesem (vierpoligen) Gegensatzfeld, dessen (kreuzförmige) Koordinate sich im helenisch/römischen Raum etabilierte und zum Grundriss für die Formation des Abendlandes wurde.
Sowohl bei den Hellenen als auch den Römern verliefen die Zerreißproben von BewußtSein ähnlich wie in Ägypten (es wird sogar behauptet sie hätten diese kopiert) doch sie definierten vier Zwischenwerte und somit ein Gegensatzfeld innerhalb der Gegensatzfelder.
Diese R/P Weise – später nach dem lat. Ratio (Berechnung) benannt und als Rationalismus popularisiert - brachte sodann jene Philosophen und Geometriker hervor welche die Felder kurzerhand in Bewußt und Sein teilten und zu den Eckpfeilern von einer Polarisierungs-dynamik machten welche sich, unter der Ägide von Religion & Wissenschaft, zu den Ich-bezogenen Bewußtheiten vs. Materie-bezogenen Seinsheiten potenzierte auf denen die abendländische Vorstellungswelt beruht.
Das 1904 erschienene "Dreifache Buch von dem Gesetz" (LAL) enthüllt, daß sich diese Dualismen beim Erreichen ihrer Grenzwerte gegenseitig relativieren und also eine selbstergänzende (im folgenden SelbstBewußtSein bezeichnete) Einheit bilden.
GRAFIK (siehe: www.selbstbewusstsein-online.info)
Hierin inter/extrapolieren die R/P Gleichungen spiralförmig und bilden also jene Schlange welche seit altersher sowohl durch die Mythen & Religionen als auch die eso- & exoterischen Wissenschaften von Homo oszilliert um ihm ein Wissen um sich Selbst zu ermöglichen.
Die Inter-Extrapolationsdynamik (mit der punktierten Welle angedeudet) wird in LAL von "Had" repräsentiert und der Raum ihrer Vergegenwärtigung von der ägyptischen All-Gottheit "Nu", die kennzeichnenderweise auch synonym für Horizont ist, was Had sozusagen zum Maß all der Dinge (Khabs) macht welche in der Wechselwirkungsdynamik (Khu) von BewußtSein manifestieren.
(Khabs wird von Ägyptologen als Schatten oder Körper und Khu als Licht übersetzt.)
Nu & Had sind LAL I & II gewidmet, während Buch III, unter der Ägide vom thebanischen Kriegerherr Ra-Hoor-Khu, die Polarisierungsdynamik von BewußtSein repräsentiert.
Ra-Hoor-Khu ist der mythologische (Graphik: geometrische) Zwilling (Doppel) von Hoor-paar-kraat, welcher nun als Transformationsmoment (5) der gegensätzlichen & gegenseitigen R/P (1O-O1) des ersteren, den Gesichtspunkt von der sich also bildenden Gleichung von Ich~Sein repräsentiert.
Ra-Hoor-Khu wird in LAL III auch als "Gott der Vergeltung" vorgestellt, da Selbstvergegen-
wärtigung im Dualismus eine Zweiwegdynamik ist, welche sich in der Erkenntnis ich bin was ich tu ~ ich tu was ich bin (bzw: ich reflektiere was ich projiziere ~ ich projiziere was ich reflektiere) komplementiert, und also die ihr zugrundeliegenden Gegensätze und Wiedersprüche anihiliert.
Diese selbstergänzende Einheit wird in LAL ein Stern bezeichnet und symbolisiert als solcher einen Mikrokosmos der den Makrokosmos relativiert.
Makrokosmos ist die Wechselwirkungssphäre der Sterne, oder Mikrokosmen; die Formel ihrer R/P Gleichung – d.h. vom Kontinuum von SelbstBewußtSein – ist 1O1 (LAL: elf) und die Kraft ihrer Inter/Extrapolation ist Liebe & Wille.
Die Raum/Zeit von diesem Kontinuum ist Hier/Jetzt - und es ist die Angelegenheit (& Aufgabe) von jedermann & Frau sich hierin, dem Willen & der Liebe zu sich selbst entspechend, zu formulieren und also zu realisieren.
SELBSTBEWUSSTSEIN
Reflektionen/Projektionen (R/P) sind Raum/Zeit-Relativitäten der Inter/Extra-polation von BewusstSein.
Es gibt drei grundsätzliche R/P Weisen:
- die wechselseitige, worin sich die Manifestationen von BewusstSein ergänzen
- die gegensätzliche, wo sie sich widersprechen
- die dualistische, in der sie getrennt erscheinen
Die Wechselseitige R/P Weise ist typisch für den Orient, während die gegensätzliche die ägyptischen, mesopotamischen und hellenischen Welten dominierte und zur Grundlage der dualistischen R/P Weise wurde welche den Okzident und seine Kulturen bestimmt.
(Okzident & Orient repräsentieren hier sowohl R/P Weisen als auch deren globalen und zerebralen Hemisphären)
Jedes R/P Weise hat eine eigentümliche Raum/Zeit und die sich hierin bildenden Kulturen haben dementsprechende Leben- & Todriten.
In den wechselseitigen Reflektionen/Projektionen wird der sich auflösende Körper dem Feuer, dem Wasser, der Luft oder der Erde überlassen, während der also “Verstorbene” gegenwärtig bleibt.
In den gegensätzlichen Reflektionen/Projektionen erhält er einen Raum ausgestattet mit Lebensutensilien und Symbolen um ihn zu vergegenwärtigen.
Wenn die R/P Felder verdoppelt, verwandelt sich dieser Raum in eine andere Welt, worin der also “Dahin-scheidende” seine Existenz gegenüber den dort zuständigen Göttern, bzw. die sie ausmachenden Maßstäbe und Werte, zu rechtfertigen hat.
Im Dualismus, werden die Räume & Zeiten der Lebenden & Toten geteilt und den Gegensatz-dynamiken ihrer R/P Felder entsprechend fraktioniert. Dadurch erhalten die Toten obere Himmel & untere Höllen während in den Räumen der Lebenden Sektionen für mich & dich entstehen, Bereiche für Vergangenheit & Zukunft, innere & äußere Welten, eine für den Geist und eine für den Körper -
in kurz: Räume & Zeiten für all das was die also Lebenden von ihrem Tod erfürchten & erhoffen. Insbesondere erhoffen, da ihr Dasein nicht nur von der Angst vor dem Tod sondern auch vor dem Leben bestimmt ist. Dies sind jedoch nur einige der vielen Emotionen welche zur Formation ihrer Daseins-vorstellungen & -abstrukte* beitragen. (*abstrakte-Konstrukte)
Emotionen sind Raum/Zeit-Bewegungen der Reflektionen/Projektionen und also die schwachen Kräfte von BewußtSein.
Dass sie bei den Selbstverwirklichungsversuchen von Homo bevorzugt werden, kommt vermutlich daher, dass sie ihn räumlich/zeitlich zu relativieren und also sein Dasein zu bestätigen scheinen.
Zur Popularität von Emotionen trägt jedoch auch der - von seinen Philosophen & Psychologen verbreitete - Aberglaube bei, daß sie eine Person (lat: Maske des Schauspielers) ausmachen. Von Kommerz & Medien manipuliert, sind Emotionen offenbar zum erfolgreichsten Selbsttäuschungsmedium der Neuzeit geworden - namhaft im Okzident und seinen Dependenzen, wo nun jeder, der eine Daseins-Rolle spielen möchte, Emotionen zur Schau stellt. Und es ist also nur folgerichtig, wenn abendländische Wissenschaftler behauptet, dass Emotionen lebens- oder gar überlebens-wichtig seien.
Emotionen können jedoch auch der Selbstverwirklichung dienen wenn, angesichts all dessen, die des Zorns und der Verachtung auflodern und den Willen schüren sich dieses “schlecht geordneten Hauses” (LAL-III-11) zu entledigen. Und falls dann auch noch die des Stolzes und der Kampfeslust erwachen sollten, um so besser, denn sie ermöglichen es sich an der Zerstörung dessen zu ergötzen was der Selbstverwirklichung entgegensteht.
Wobei Angst, der Hauptgegner, zuallererst & schonungslos anzugreifen ist, und am besten indem man all das tut was sie provoziert und sie also an ihre Grenzwerte treibt.
Eine Methode die übrigens nicht nur auf widerwärtiges, sondern ebenfalls auf das was erfreut angewendet werden mag, da auch Exzess Selbstrealisation bewirken kann - solange vom Willen das zu sein was man ist motiviert.
Man kann sich nicht verändern - doch man kann sich verwirklichen.
Das Konzept der Selbstveränderung ist Selbstverneinung.
Es kommt von der, sich vornehmlich im Dualismus bildenden, Vorstellung daß die Gesichtspunkte, welche seine Manifestationen relativieren, geteilt seien, bzw. unterschiedliche Raum/Zeit-Positionen innehaben, was durch die Gegensatzdynamik seiner R/P Felder zur Annahme führt, daß man etwas anderes sein könne als man ist. Gefördert von deren Emotionen entsteht sodann der Trugschluß, daß ein Zustand von Dasein unvollkommen sei und ein anderer besser oder vorteilhafter wäre.
Eine komplexere Weise der Selbstverneinung ist das judäisch-christliche Konzept, dass Mensch die Krönung von einer Schöpfung sei, deren Sinn und Zweck es ist dass er sich ihre Manifestationen - und somit sich selbst - untertan macht.
Vermutlich entspringen ihm auch die abendländischen Evolutions- Selektions- & Willkür-theorien. Allerdings sollten diese (ihrer Logik entsprechend) zur Erkenntnis führen, dass jeder das ist was er reflektiert/projiziert und also weder erhöht, noch erniedrigt, verbessert, verschlechtert oder sonstwie verändert werden kann. Die in allen Systemen geläufige (da einfachste) Weise der Selbstverneinung ist die Kausalitätslogik, wonach jede Manifestation die Ursache oder Wirkung von einer anderen ist.
Sie ist wortwörtlich schicksalhaft, da sie die Selbstverantwortung von Homo entkräftet und ihn oft sogar zum Opfer macht – insbesondere wenn er beginnt die Ursache seiner Existenz zu suchen und versucht sich auf diese Weise zu finden bzw. zu begründen.
Begründung ist, wie das Wort besagt, ein Versuch dem das ist, i.e. Dasein, einen Grund zu geben - doch Dasein benötigt keinen Grund.
Außerdem zwingt Begründung den Grund zu begründen und also weitere Begründungen zu erfinden.
Im Dualismus wurde Begründung, und der Versuch in die Phänomene von Dasein einen Sinn & Zweck hineinzuinterpretieren, zur Grundlage seiner Identitätsriten und somit der abendländischen Kultur.
Doch die Versinnung & Verzweckung von Dasein führt zu dessen Division/Multiplikation und folglich zur Suche nach der Identität von dem der sich also zu relativieren sucht.
(Allerdings ist schon so mancher auf diese Weise zu der Erkenntnis gekommen daß der Eingang von seinem Labyrinth auch der Ausgang ist).
Wenn Dasein Sinn & Zweck zugrunde gelegt, um (wie in Religionen & Wissenschaften geläufig) die Interpretationen dessen zu absolutieren, werden auch die Grundsteine für intellektuellen Fundamentalismus gelegt - und der ist, in Verbindung mit Begründung, fatal da er sich mit ihren dadurch wachsenden Mauern rechtfertig und deren Erbauern die Möglichkeit nimmt sie in Frage zu stellen, indem er diese zu ihrem Sinn & Zweck erklärt.
Brahmanen haben diese Gefahr offenbar erkannt, als sie ihre Welt auf die Schultern von einem Elephanten legten, diesen auf den Rücken einer Schildkröte stellten - und es dabei beließen. Taoisten haben die Gründe wechselseitig begründet und somit weitere Begründungen entgründet.
Dasein ist eine Vergegenwärtigung von BewußtSein.
In den wechselseitigen R/P erscheint Dasein als Wandel, und in den gegensätzlichen als ein Aktions/Reaktionsverhältnis welches im Dualismus Feedbackemotionen - zumeist in Form von Angst - auslöst und die Vorstellung fördert, daß Dasein ein Überlebenskampf oder Überlebenswille sei.
Doch Angst ist nicht Wille, sondern Schwäche - und die Theorie von einem Überlebenswillen ist schon daher ein Widerspruch, dass auch ihr zufolge der Schwache nicht überlebt, und am allerwenigsten durch das Aneinanderreihen von seinen Schwächen & Widersprüchen, was er zwar als Fortschritt verherrlicht, jedoch nicht mehr als eine Hoffnung ist, daß seine also wachsende Unordnung zufällig in Ordnung käme.
Es gibt keine zufällige Ordnung. Es gibt die Manifestationen der wechselseitigen und der gegensätzlichen R/P Weisen - und die räumlich & zeitlich verstreuten Manifestationen des Dualismus.
Und da ist das Moment der R/P Gleichung, der unbekannte Faktor ihrer Manifestation und der kann nicht bekannt, d.h. reflektiert/projiziert, werden ohne ihre Ordnung zu frakturieren.
Unordnung entsteht jedoch auch wenn man, anstatt seinen Willen zu tun, die Wünsche & Interessen “anderer” repräsentiert & exekutiert - sich blindlings überlieferter Identitätsriten bedient - den Willen sich zu realisieren in den Dienst von kommerziellen, religiösen, ideologischen, modischen, etc. Bestätigungsschemen stellt - oder durch sonst welche Emotionen schwächt.
Wille ist die Kraft der Schöpfung & Liebe die ihrer Relativität.
Liebe & Wille sind komplementär und bilden also die starke Kraft von BewußtSein.
Sie manifestiert in der Freude von Dasein und der Lust der Ausübung dessen.
Lust & Freude sind ebenfalls eins, und schon daher nicht mit den gleichnamigen Reaktions-Emotionen der Schlechtweggekommenen zu verwechseln.
In nichtgeteilten R/P Systemen wird die Lust & Freude von Dasein mit Sex, Kampf & Kunst gehuldigt, und in manchen Kulturen auch mit der Opferung des Körpers dem Fest des Lebens. Daß diese Weise von Selbstverehrung im Abendland verpönt und pervertiert wurde, kommt nicht nur von dessen Religion und ihrer Förderung seiner Schwachen & Schwächen, sondern auch von seinen Händler-emotionen & -intellekten welche sowohl die Lust & Freude von Dasein korrumpieren als auch das Verstehen, daß wenn der Körper sich auflöst all das verbleibt was als dessen Leben & Tod reflektiert/projiziert.
Also gibt es den Tod von dem, dessen Dasein von Furcht & Hoffnung geprägt - und von denjenigen die ihn mit dem der Hunde assoziieren.
Dann ist da der Tod von dem der sich im Feuer der Selbstverwirklichung verzehrt und die Auflösung von ihm, der sowohl sein Leben als auch seinen Tod bestimmt - für ihn ist Dasein das Große Ritual und Tod dessen Krönung.
Wer sein Dasein mit dem Tod im Auge gestaltet, dem ist sowohl ein reiches Leben als auch ein reicher Tod gewiß.
Nicht Tod, sondern die Angst davor, ist zu überwinden – und am besten in dem man sie herausfordert.
Angst restringiert die Wechselwirkung von Psyche & Soma und ruiniert also deren Einheit.
Der Versuch das Sterbliche unsterblich zu machen bewirkt ein Dualwesen das in seiner Unvereinbarkeit stagniert.
Sterblichkeits- & Unsterblichkeits- bzw. Leben- & Todkonzepte werden auch von der Angst vor Wandel genährt, welche als Restriktion zugleich deren Verwirklichung fördert.
Mit der Erkenntnis dass man sein eigener Schöpfer ist verschwinden Angst und Hoffnung.
Selbstverwirklichung im Dualismus ist eine Auseinandersetzung mit seinen Umständen. Sie ermöglicht das zu eliminieren was der Selbstvergegenwärtigung entgegensteht und das zu kristallisieren was sie fördert.
Wenn dualistische Reflektionen/Projektionen ihre (linearen) Grenzwerte erreichen, entsteht eine (nichtlineare) Inter/Extrapolation die sich in der Erkenntnis relativiert: ich bin was ich tu ~ ich tu was ich bin (bzw.) ich reflektiere was ich projiziere ~ ich projiziere was ich reflektiere.
Diese Erkenntnis ist eine Phasengleichung (Grafik: 4~6) die vom Verstehen (3~7) und vom Wissen um sich Selbst (2~8) komplementiert wird. Ihre Interaktivität konstituiert das Kontinuum von SelbstBewußtSein.
Der gesamte Prozess wird in der Formel abrahadabra von LAL III enthüllt sowie die Buchstaben von abra durch Zahlen ersetzt (1-2-18-1) und deren Summe 22 bzw. 44 auf die Felder der Dualismen und ihre 4 bzw. 8 Pole übertragen erscheint in ihrer Wechselwirkung das Bezugsfeld had (8-1-4).
Diese Relativität der Polpositionen manifestiert seit Beginn des 20. Jh. auch in der sogenannten Quantenmechanik. Daß ihre “Tore” (LAL- I - 51) bislang weder zur Erkenntnis noch zum Verstehen, Wissen, oder gar zu Selbst BewußtSein geführt haben, kommt in erster Linie daher, daß abendländische Wissenschaft Bewusst & Sein trennt.
Wo Bewusst & Sein getrennt, wird die psycho-somatische Relativität oft in Homo & Biest unterteilt, und ersterer versucht sich dann auf Kosten des Letzteren zu relativieren und zu profilieren, indem er es diskriminiert, unterdrückt, oder kurzerhand auszurotten sucht.
Und nicht nur Biester, sondern all jene welche es nicht der Mühe wert finden sich zu analysieren und zu sezieren um aus den Bruchstücken eine Identität zu konstruieren.
Was auch Homo bislang nicht gelungen ist - und auch nicht die Elimination von seinem Biest. Im Gegenteil, es scheint dass er es dadurch in ein Monster verwandelt welches seinen Wirt mit immer mehr & heimtückischeren Waffen attackiert, Bürgerkriege entfacht und auch vor den Schulen und den Spielen seiner Kinder nicht halt macht.
Da Homo mit seinem Biest keinen Frieden schließen kann, ohne den Gegner zu verlieren auf den er viele seiner Selbstbezugsweisen gegründet hat, sucht er nach Parallelen in seinen entarteten Vorstellungen & Interpretationen von Tierbiestern. Offenbar in der Hoffnung dort Gründe und Entschuldigungen für seine eigenen Unarten zu finden und sicherlich auch um seiner Selbst-Verantwortung durch Verallgemeinerung zu entgehen - benutzt er letztere doch schon seit er sich seiner gedenkt, um seine Schwächen & Untugenden zu verlagern und zu rechtfertigen.
Verallgemeinerung führt offenbar auch im Dualismus auf den Urheber zurück - geben sich dessen Theo- Sozio- & Psychologen doch viel Mühe, den zwischen seinen R/P-Feldern entstehenden Raum als Hölle, Dritt-Welt oder Unter-bewusstsein zu isolieren und ihn zum Versteck, oder zur Abfallgrube, von all dem zu machen dessen Rückkehr nicht genehm ist.
Eine riskante Vorgehensweise, denn damit wird zwar die Verantwortung eliminiert, doch nicht das Geschaffene, sodass dessen Regeln & Maßstäbe verschwinden und es häufig eine unberechenbare Dynamik entwickelt - welche im besten Fall eine Ketten-Reaktion ist die eine Wiederholung von Homos “Geschichte” und also eine Nutzung seiner Tugenden ermöglicht.
Mut, Standhaftigkeit und Flexibilität sind Tugenden (mhd.:Tüchtigkeiten) welche der Ausübung von Dasein und somit der Realisation von BewusstSein dienen. Im Dualismus sind sie zu Untugenden verkommen wo das Kanonenfutter mutig, der Beamte standhaft, der Arbeiter tapfer, der Opportunist flexibel, und tüchtig der ist welcher den Mächten der Ohnmächtigen dient. Und auch Macht wird korrumpiert - auf der einen Seite durch jene welche in Macht eine Gefahr für ihre Schwächen sehen, auf der andern durch die (Schwachen) welche sich deren zu ermächtigen suchen.
Das bedeutet jedoch nicht dass Macht am verschwinden ist, sind da doch Finanz- Medien- & andere Mächte der Schwachen im Kommen, bzw. Updates der religiösen Wissenschaft welche angibt dass Schwäche + Schwäche = Kraft sei. Und vermutlich kommt von dort auch die These vom “Willen zur Macht” die, abgesehen davon dass sie sowohl Wille als auch Macht pervertiert - denn Wille ist Macht - ein blosses Wunschdenken der Schwachen ist (das sie häufig mit Kriegen zu verwirklichen suchen).
Macht kommt seit altersher auch in Krieg & Kampf zum Ausdruck, doch jene welche sich auf diese Weise zu verwirklichen suchten, haben offenbar keine rassistischen, moralischen, religiösen, ideologischen oder ökonomischen Motivationen benötigt. Im Gegenteil, es scheint, angesichts ihrer Götter und Epen, dass sie Krieg als einen Ausdruck von BewusstSein huldigten, und ihre also Mächtigen repräsentativ für die Lust & Freude von Dasein waren. Mit Begründung & Moralisierung deterioriert Krieg zu einem Walten von Schwächen und Macht zu Bestätigungsschemen von Profilierungssüchtigen, von Haben-Sklaven und anderweitig Schlechtweggekommenen.
Der Begriff Macht kommt von „Magh“ = Können - und die Ausübung von Dasein ist ein Können das vom Selbstgefühl Stolz = Vornehm begleitet wird. Vornehm impliziert Edelmut & Großzügigkeit, Bezugsweisen die es Homo ermöglichen prächtige Kulturen zu schaffen und zugleich das Können seiner Mitbiester zu würdigen. Zumindest zeichneten sich in der Vergangenheit viele Kulturen durch das Hervorheben der Fähigkeiten & Eigenschaften von Biestern aus; und nicht nur Biester, sondern auch Wind, Wasser, Bäume, Vulkane und andere Aspekte von Dasein, wurden in Kunstwerken, Mythen und Tempeln als Ausdrücke von BewusstSein gepriesen.
Doch der Lobpreis von dem das ist, verkommt heutzutage zu einem Preisen von dem was man nicht ist und daher zu sein bzw. zu haben wünscht, so dass nun alles “seinen Preis hat” und dementsprechend gehandelt, verhandelt & verkauft wird. Also werden die Manifestationen von BewusstSein und deren Bezugsverhältnisse entwertet und Dasein korrumpiert zu einem Marktplatz wo Mann sich und seine Frau und Kinder verhökert.
In jedem R/P System sind der Reflektion weibliche und der Projektion männliche Eigenschaften zugeordnet. Demzufolge wurde, als Mann versucht hat seinen Ursprung zu reflektieren, letzterer eine weibliche Gottheit, oder Mutter Natur. Und als Mann, um sich hierin zu profilieren, begann die männlichen Attribute in seinen Zwischenwert zu projizieren, wurde er buchstäblich zum Ursprung von allem Übel - und die Frau zu seiner Leid-Tragenden.
Klassische Beispiele sind die Ehe von Osiris & Isis und das (Gott)Vater-Sohn Verhältnis des Christentums, wo Maria für deren Identitätskrise herhalten musste und die Frau zum Opfer der Schizophrenien des Mannes wurde. Was sie übrigens - trotz seinem Gleichberechtigungsgeschwätz - noch immer ist: denn das einzige Recht welches er ihr zugesteht, ist sich seinen Vorstellungen von ihr anzupassen und sich dementsprechend bewerten, verwerten, kaufen und für dumm verkaufen zu lassen - und natürlich beschämen, denn es ist Scham mit der er sie seit Millennien in seine Schemen kettet, insbesondere denen seiner geteilten Lieben und Geschlechter.
Im Dualismus, bzw. seinem Christentum, wird Liebe von einer Taube repräsentiert die zwischen Gott & Mensch und Himmel & Erde hin & her flattert - und dementsprechend flatterhaft sind die Lieben seiner Männchen und Weibchen. Abendländische Poeten geben ihnen zwar alle erdenklichen Hoch- & Tiefflüge und versuchen deren Emotionen als Bindekräfte zu glorifizieren, doch dies sind Täuschungsmanöver um ihre Teilungen und Ungereimtheiten zu kaschieren.
Die Wechselwirkung der männlichen & weiblichen Pole der psycho-somatischen Relativität wird ebenfalls Liebe bezeichnet. Sie ist, der Interaktivität der Pole entsprechend, wechselhaft und kann mit sexueller Energie stabilisiert werden.
Homo hat, auf Grund der Vielzahl der Pole seiner psycho-somatischen Relativität, nicht nur eine Menge von Polarisierungs- & Dispolarisierungs-möglichkeiten, sondern auch ein mächtiges und versatiles Werkzeug, da sexuelle Energie in den Polarisierungen der männlichen & weiblichen Pole ensteht.
Ihre Handhabung scheint jedoch häufig über seine (vornehmlich: Konzentrations-) Fähigkeiten zu gehen, was wohl auch einer der Gründe ist, dass er dazu neigt Sex zu diskriminieren und - wo er sich mit den Rückkopplungsmechanismen des Intellekts dispolarisiert - zu einem Fortpflanzungs- & Evolutions-mechanismus zu degradieren.
Im wechselseitigen R/P System werden die männlichen & die weiblichen Pole als komplementär und Liebe als die Kraft ihrer Relativität erachtet.
Folglich wurden im Orient Zusammenhänge zwischen psycho-somatischen Dispolarisierungen und Krankheiten erkannt, und dass beide auch durch achtlose Handhabung von Sex enstehen. Dies bewirkte in Indien und China eine Kultivierung von sexuellen Techniken zur Wiederherstellung und Aufrechterhaltung von Gesundheit und psycho-somatischem Gleichgewicht. Und als erkannt wurde dass letzteres auch essenziel für SelbstBewusstSein ist, entstanden Schulen wo sexuelle Techniken & Methoden in Bezug auf Selbstverwirklichung studiert und praktiziert wurden.
Anfang des 20. Jh. begann der OTO (Ordo Templi Orientis) unter der Leitung von Aleister Crowley einige dieser Techniken ins Abendland zu importieren, bzw. in den Dualismus zu integrieren, um dessen Bewusst- & Seinsheiten zu vereinen und um die Missverhältnisse zwischen seinen Männern & Frauen zu beheben. Ein formidables Werk angesichts der Verteufelungen, Aberglauben & Moralien mit denen Sex im Verlauf von zwei Millennien Christentum misshandelt wurde. Dennoch dauerte es nur einige Jahrzehnte bis dieses wunderbare Werkzeug öffentliche Anerkennung fand - und damit erneut in Schwierigkeiten geriet, denn die Popularisierung von Sex brachte Händler mit sich und also opportunistische & unkritische Verbreitungen von Texten & Methoden die schon viktorianischen Übersetzern & hinduistischen Puritanern in die Hände gefallen waren.
Hinzu kamen jene welche Sex, im Namen von Wissenschaft, analysierten, sezierten, rationalisierten & banalisierten - und damit dem nicht genug sei, wurde Sex auch noch politisiert, was zu einer Verlagerung, anstatt Lösung, der Misstände führte.
Überhaupt scheint es, dass die Proliferation von Sex dem Abendländer nicht bekommt, wo er neuerdings soger Samenbanken & Peepshows zu Hilfe nimmt.
Es mag jedoch sein, dass auch die psycho-somatische Relativität erst durch ihre Möglichkeiten hindurch muss um BewusstSein zu realisieren - und dass Pornoläden & Laboratorien dazu gehören.
Wem all dies zu kompliziert ist, dem sei empfohlen seinen sexuellen Akt dem Willen & der Liebe zu sich selbst entsprechend zu gestalten, und mit jedermann & Frau und zu jeder Zeit und an jedem Ort zu vollziehen - und am besten rituell, denn Ritus fördert die Konzentration und den Enthusiasmus und somit sowohl das SelbstBewusstSein als auch die Freude von Dasein.
Wobei letztere besonders wichtig ist, wo Freude im Abendland zur einer Händleremotion verkommt und Dasein zum Objekt von Versuchen sich durch Haben zu verwirklichen.
Versuche sich durch Haben zu verwirklichen gibt es in jedem R/P System.
Im wechselseitigen werden sie zumeist in den Dienst vom Kollektiv gestellt, welches den sich also Relativierenden mit einem Ansehen belohnt durch das er eine Identität erhält.
Auf es diese Weise haben es viele orientalische Kulturen ohne nennenswerte Plündereien, Abbildereien, Kolonialisierungen oder anderweitige Übergriffe, zu selbstgenügsamen Wohlstand und Wesenseinheit gebracht.
Im Gegensatzsystem bewirkt der Versuch sich durch Haben zu relativieren Personen- & Gegenstand -kulte und dementsprechende Kulturen, von denen viele zu Vorbildern des Abendlandes wurden, welches es schon allein daher nie zu einer Wesenseinheit brachte, doch zu hervorragenden Kopier- & Raubfähigkeiten und einer dementsprechenden Vielfalt von Ansichten und Gegenständen - was allerdings auch daher kommen mag, daß der Haben-Bezug sich im Dualismus in eine Autodivision/multiplikation von Subjekt & Objekt verwandelt.
Diese Möglichkeiten waren offenbar auch im Orient latent, hat er doch unzählige Denker hervorgebracht, welche sowohl mit Staats- Sozial- & Moral-konstrukten als auch mit Philosophien, Religionen & Kosmologien die Haben-Bezüge zu regulieren und deren eventuellen Ausuferungen vorzubeugen suchten.
Im Abendland gab es - außer kategorischen Verneinungen von Besitz – keine nennenswerten präventiven oder regulativen Maßnahmen, und seine Denker haben zumeist erst dann reagiert, wenn die Fusionen/Fissionen von Haben-Komplexen außergewöhnliche Unruhen in Kollektivbildern bewirkten und also die Spiegelräume der Denker gefährdeten. Dementsprechend beschränkten sich deren Reaktionen auf Um- & Verteilungs-theorien die, als Divisions/Multiplikationsvarianten, jedoch ungeeignet waren diesen Prozeß zu restringieren, oder gar in ein selbstgenügsames Bezugsverhältnis umzuwandeln.
Was allerdings nicht einfach ist, da sich dessen Positionen, Werte und Maßstäbe opportunistisch verändern und von Emotionen (vornehmlich: Angst, Hoffnung & Co) bewegt werden, die offenbar stärker sind als die Bedenken und die Vernunft (Sapiens) der Denker.
Zumindest wäre dies eine Erklärung warum sie vor dem Habenkomplex nicht nur kapitulieren, sondern sich auch immer häufiger in seine Dienste stellen, indem sie ihn als Fortschritt & Naturgesetz verherrlichen & absolutieren und seine wirtschaftlichen und politischen Exekutiven ermuntern ihn zu exportieren und anderen Kulturen aufzudrängen. Natürlich nicht länger mit Kolonialgewalt, was auch nicht nötig ist, da er genügend Medien mit sich bringt um sie mit liberalen- wissenschaftlichen- wirtschaftlichen- demokratischen (und-was-sonst-immer-brauchbaren) Ideologien zu infizieren und zu korrumpieren.
Offenbar hegen viele dieser Denker die Hoffnung daß, wenn der Habenkomplex ihre Welt vereinnehme und alle anderen Bezugsweisen ersticke, automatisch eine Art von Einheit und Ordnung zustande käme - ein fataler Fehlschluss: da er die meisten der ihm zugrundegelegten Maßstäbe & Werte schon zersetzt hat. Und auch die Unmengen von Updates & Ersatzschemen scheinen, angesichts ihrer wachsenden Verfallsgeschwindigkeit, nicht länger in der Lage diesen Moloch zu befriedigen - im Gegenteil, die proportional zunehmende Hilflosigkeit und Disorientation seiner Diener deuted darauf hin, daß er dabei ist auch sie zu verschlingen.
Obwohl sich dieser Prozess auf das Abendland, dessen Bezugsfelder und Anhängsel beschränkt - da seine Welt dualistisch und dementsprechend begrenzt - ist es angebracht davon (in dualistischem Sinne) Abstand zu nehmen, sowohl um die Begleiterscheinungen von seinem Zerfall zu vermeiden, als auch die Versuchung in dessen Verlaufspattern einzugreifen, denn er ist schon so weit fortgeschritten, dass er dadurch nur noch gefördert wird.
Jeder Komplex hat eigentümliche Verlaufspattern; sie bilden sich in den Bezugsweisen eines R/P Systems und ihre Anzahl entspricht deren Möglichkeiten.
Versuche Komplexe zu entwirren sind nicht nur verwirrend, sondern auch ein Kraftverschleiß der schon ganze Kulturen erschöpft und in kollektive Amnesie gestürzt hat.
In solchen sogenannten „dunklen Zeitaltern" werden sogar Fragmente zu Hoffnungsträgern und häufig auch zur Rekonstruktion von Eigen- & Kollektivbildern benutzt - wobei traditionelle Verlaufspattern (bequemlichkeitshalber?) zumeist den Vorzug erhalten.
Vergleichsweise betrachtet, erscheinen solche Wiedergeburten erfolgreich - wie z.B. die Renaissance des Abendlandes, welche unzählige neue Ideen & Konzepte hervor brachte, und nicht nur reich an Imagination und Inspiration war (Geburten jeder Art haben unverbrauchte Selbstverwirklichungskräfte) sondern auch voller guten Willen, angesichts dessen dass sich Philosophen, Priester, Wissenschaftler, Handwerker, Künstler und sogar Politiker zusammentaten um Grundlagen für erfolgversprechendere Selbstverwirklichungsversuche zu schaffen. Allerdings waren diese “guten” Willen mit judaisch/ christlichen und neo-hellenischen Moralen infiziert, doch Moralisierung bewirkt Isolierung, bzw. Teilung, und hat in dem Fall auch den Aberglauben gefördert, daß im Dualismus eine kollektive Selbstverwirklichung möglich sei und diese durch Projektionen von religiösen, sozialen, wirtschaftlichen, wissenschaftlichen, nationalen ect., Massenbildern zustande kommen könne.
Massengebilde benötigen emotionelle Bindungen - vornehmlich Furcht & Hoffnung - und sind dementsprechend instabil - ganz abgesehen davon, dass sie zumeist den Bestätigungs- & Profilierungsnöten ihrer Gestalter dienen und also parasitäre Eigenbilder sind.
Wenn parasitäre Eigenbilder ihre Grenzwerte erreichen, verschlingen sie auch den der sich auf diese Weise zu verwirklichen sucht.
Und wenn, um dem zu entgehen, das Reflektierte & Projizierte geteilt wird, entstehen Parasitentümer innerhalb von Parasitentümern und eine Inter-dependance welche zu einem kollektivem Kollaps führt.
Daß parasitäre Eigenbilder dennoch populär sind, und deren Bildner Vorbilder, kommt daher, daß wer kein Eigenbild schafft anderen dient, und dies von Parasiten genutzt wird um ihren Nachschub aufrecht zu erhalten.
Im wechselseitigen R/P-System reicht es den Glauben der Diener zu fördern, durch Recycling (oder Wiedergeburt) vom Fraß zum Fresser werden.
Die Parasiten des gegensätzlichen R/P Systems nähren sich durch dessen Widersprüche, welche weitere Ansichten und also Diener mit sich bringen - und zweckdienlicherweise zugleich auch ihre parasitären Projektionen & Reflektionen verschleiern.
Letzteres scheint im Dualismus, bzw. seiner linearen Bezugsweise, nicht nötig zu sein, wo es ihren Gestaltern offenbar genügt das Parasitentum als eine genetische, evolutionäre, oder kulturelle Zwangsläufigkeit zu verklären - was zweifellos dort zutrifft wo beide, die Haben- & die parasitäre Bezugsweise, eine Kultur bestimmen.
Das Wachstum einer solchen Kultur läßt sich an der Zahl der Gesetze messen mit denen sie ihre Interdependance zu regulieren und das gegenseitige Verschlingen ihrer Mitglieder zu restringieren sucht, während die Annäherung an ihre Grenzwerte von einem Erschöpfen ihrer Resourcen, der Hyperproduktion von Artifakten und von wahllosem Konsum gekennzeichnet ist.
Opportunismus und Korruption sind Begleiterscheinungen von einem Mangel an Gesichtspunkt und führen häufig zu Umkehrwerten, insbesondere dort wo Werte als Ersatzgesichtspunkte dienen. Dass diese Um- bzw: Entwertung von den Medien des Abendlandes (und jenen welche seinen Werten untertan) beschleunigt wird, kann auch als eine Annäherung an seine Grenzwerte betrachtet werden.
Das Verschwinden der abendländischen Kultur ist schon in so fern zwangsläufig, dass sie in einer linearen Raum/Zeit gewachsen welche (zumindest seit Anfang des Dualismus) ein Ende hat. Und dann ist es mit allen Anfängen zu Ende - und auch mit all den Abstrukten die aus solchen Bezugsweisen hervorgegangen sind, denn es ist die Bezugsweise welche eine Formation bestimmt.
Selbstgestaltung
Es gibt aktive & passive Selbstgestaltung: erstere projiziert & letztere reflektiert ein Eigenbild - beide ergänzen sich durch die Kraft von Wille & Liebe.
In der Reflektion kann diese Kraft lokalisiert (z.B. begründet oder moralisiert) werden, was Reaktionsgebilde bewirkt die nicht ergänzungsfähig sind.
In der Projektion gibt es keinen Raum für Begründungen & Moralen, sondern höchstens einen Mangel an Wille & Liebe der sodann die Reflektion schwächt.
Starke Projektionen bewirken in schwachen Eigenbildern Restriktionen. Wenn die Projektion darauf Rück-Sicht nimmt, wird die Kraft fragmentiert.
Das gleiche geschieht wenn die Projektion getestet, denn es ist der Test der sodann die Reflektion bestimmt - auserdem gibt es keinen Test der Vollkommenheit.
Weder ist die Projektion mit Erwartungen zu füllen, denn diese werden durch die Reflektion amplifiziert und es entsteht eine Division/Multiplikation, welche die Wechselwirkung von Mikro- & Makrokosmos unterbricht und das Eigenbild fraktioniert.
Grundsätzlich sollte die Projektion frei von Erwartungen sein, um der Reflektion zu ermöglichen das Eigenbild dem Willen & der Liebe zu sich selbst entsprechend zu ergänzen.
Die Gestaltung vom Eigenbild dient der Wahrnehmung vom Selbstverwirklichungsprozess.
Die Wahrnehmung wird getrübt wenn es dem Eigenbild an Daseinslust & Freude mangelt, es von Emotionen verzerrt & verstopft, moralisch & kausal mißhandelt, parasitär relativiert und/oder mit dem Habenvirus infiziert wird.
Selbstgestaltung findet - wenn von der Lust und Freude von Dasein motiviert - im Hier/Jetzt statt und hat also unendliche Möglichkeiten.
Eine Weise der Selbstgestaltung ist die Komponenten vom Eigenbild ihrer gegenseitigen Ergänzungsfähigkeit entsprechend zu formatieren.
Dabei ist es nicht wichtig wie dessen Bezugspunkte betittelt, was deren Anzahl ist oder welche geometrischen Formen sie bilden - und auch Größenordnungen sind bedeutungslos, da jede Einheit unendlich ist.
Dennoch ist es empfehlenswert die Bezugspunkte austauschbar und deren Anzahl gering zu halten, um ein flexiebles und übersichtliches Eigenbild zu erhalten.
Je mehr Bezugspunkte um so mehr Möglichkeiten einer Fehlzuordnung - die in rigiden Strukturen oft zu jenem unbekannten (da nicht nachvollziehbaren) Faktor wird, dessen Begleitumstände das Gesamtbild so verändern, daß es mit neuen Bezugspunkten & Attributen ausgestattet werden muß.
Im Okzident wird dies gewöhnlich als eine geistige oder wissenschaftliche Revolution verherrlicht, ist jedoch nur ein Mangel an Konzentration und Übersicht.
Rigide Anordnungen bergen die Gefahr, daß ein Bezugspunkt disproportioniert Attribute akkumuliert und damit eine Priorität erhält, welche Vergleichsmaßstäbe provoziert und also die Interaktivität der Komponenten und die Harmonie vom Eigenbild beeinträchtigt.
Schlecht geordnete Eigenbilder können auch mittels Sex & Drogen reformiert werden. Eine Möglichkeit die seit altersher in jedem R/P System genutzt wird und vernehmlich von Adepten, da jede Droge ein speziefisches Potential hat und Sex sowohl umzupolen als auch zu verwirren vermag. Letzteres trifft bekanntlich auch auf Drogen zu, doch ihre Verwirrungen sind kein Schaden, da sie symptomatisch für die Auflösung von Restriktionen sind und also auch deren unsachgemäße Handhabung förderlich ist.
Des weiteren stimmulieren Drogen die Imagination welche der Ausstattung vom Eigenbild dient - und sie sollte prächtig sein, denn dadurch wird die Wahrnehmung intensiviert.
Versuche aus dem Eigenbild Rückschlüsse auf andere Eigenbilder zu ziehen, fragmentiert das Eigenbild und nährt Kollektivgebilde.
Es ist nicht wichtig wer welche Rolle im Eigenbild spielt, solange der Gestalter sich dessen gewahr ist und vermeidet seine Grenzwerte zu vermischen, denn dadurch entstehen Kompro-Missgebilde.
Selbstgestaltung mit Hilfe von Lehrern & Lehren ist umständlich, da jeder Lehrer ein eigentümliches Eigenbild hat und repräsentiert.
Auserdem: wie kann man sich in einem fremden Gebilde verwirklichen wenn das eigene fremd ist? Ganz abgesehen von der Gefahr in ein parasitäres zu geraten.
Alle Lehren und Schulen haben Regeln & Restriktionen bezüglich Selbstverwirklichung und erschweren diese dementsprechend.
Schöpfer – seien es Denker, Magiere, Künstler oder Wissenschaftler – sind einzigartig, bis sie sich und/oder ihre Schöpfungen dem Kollektiv anbiedern. Denn für das Kollektiv, das keine Einheit kennt, ist es nur kosequent das Einzigartige zu absorbieren und also – mit oder ohne Absicht – zu eliminieren.
Wenn eine Ordnung zerfällt ergänzen ihre Komponenten eine andere Ordnung. Die Übergangsphase wird häufig als Nichts – i.e. Abwesenheit von Sein - interpretiert, doch es gibt keine Abwesenheit von Sein, sondern nur die Abwesenheit von einer Kohärenz dessen. Ein Zustand der oft auch Chaos bezeichnet wird, und den davon Betroffenen so universal erscheint, dass sie ihn als einen Urzustand von All (dem das ist) erachten worin Ordnungen zufällig entstehen.
In Anbetracht von solchem Mangel an Wille und Liebe könnte dieses Diskohärenz- oder Diskontinuität -Feld (das verschwindet sowie die Komponenten transferiert) als eine persönliche Schwächephase erachtet werden, wären da nicht die Repräsentanten der schwachen Kräfte welche, in Ermanglung von einer eigenen Ordnung, an die der Starken anknüpfen.
Ein Bezugsverhältnis das in Kollektivbildern von Herrschern & Untertanen repräsentiert wird und zwangsläufig ist, da starke & schwache Kräfte, ebenso wie Einheit & Vielfalt, wechselwirkend sind.
Versuche dieses Verhältnis zu ändern sind dessen Ausgleichsmechanismen auf dass alles bleibt wie es ist.
Der Ordnende darf sich allerdings nicht auf solche Kräfteregelungen verlassen, denn er ist für jeden Aspekt seiner Ordnung verantwortlich - und dazu gehören auch seine Schwachen & Schwächen.
Eine unbedingt zu vermeidende Schwäche ist Mitleid, denn das Leiden mit den Schwachen stärkt weder sie noch den der sich damit stark zu machen sucht.
Leiden ist die Freude der Geteilten und ihre Schwächen sind die Kraft von dessen Entfaltung.
Wenn Wille schwach wird, verkommt Liebe zu Nächstenliebe, der Brutstätte von “alle- sind- gleich-&- gleiche- rechte- für- alle" Ideologien, was zwar auch Vereinheitlichungs- Ordnungs- oder zumindest Reparaturversuche sind, doch als solche unpraktisch, unlogisch & selbstbetrügerisch, und was noch fataler ist: sie sind eine Verneinung vom Individuum (lat: Ungeteilten) und seinem (einzigen) Recht sich dem Willen & der Liebe zu sich selbst entsprechend zu realisieren.
"Liebe andere wie dich selbst" ist ein Wiederspruch, denn es setzt ein Wissen um sich Selbst voraus, und wo solches gegeben, gibt es keine anderen.
Das Bezugsverhältnis zu "Andern" ist nur insofern von Nutzen, dass es Kriegern und Königen dient sich zu vereinen und gemeinsam der Verbreitung (oder Globalisierung) von Schwächen entgegenzuwirken - bzw. das Kräfteverhältnis zu regulieren.
Der Krieger hat Unordnung zu zerstören - der König hat Ordnung zu schaffen - also ergänzen sich ihre Werke.
Das Operationsfeld vom Krieger ist das der EGO-Dynamik.
Energy-Geometrical-Opposed entsteht dort wo die gegensätzlichen Reflektionen/Projektionen binar/linear relativiert, und ist speziell zur Zerstörung der Ausgeburten des Dualismus.
Deren Komplexitäten & Korrumptionen erfordern flexieble und zielsichere Taktiken, und daß der Krieger als Einzelkämpfer operiert - aus einer geheimen Position, die ihm sowohl als Rückzugspunkt dient, als auch um die Schwächen und Fallen seiner Gegner zu studieren.
Er mag sich ihrer Gemeinheiten, Verschlagenheiten & Täuschungsmanöver bedienen um sie zu verwirren - doch seine wesentlichen Angriffe hat er präziese, rücksichtslos & schnell wie eine Schlange durchzuführen und darauf zu achten, daß er nicht über sein Ziel hinausschießt, oder darin herumlungert, sondern sich ebenso schnell zurückzieht und ohne unnötige (z.B. persönliche) Spuren zu hinterlassen.
Auf keinen Fall hat er zur Stätte seines Erfolgs zurückkehren um sich dessen zu vergewissern, denn wenn ein Akt hinterfragt ist er unvollendet - i.e. unvollkommen.
Auch hat er offene Konfrontation (wie z.B. Argumentation) zu vermeiden.
Weder sollte er bekehren noch Anhänger suchen und schon gar nicht versuchen den Helden spielen.
Und auf daß kein Mißverständnis entsteht: der Krieger hat nicht den Dualismus, sondern dessen Mißgeburten anzugreifen, denn die dualistische R/P Weise ist eine Variante der gegensätzlichen, welche diese von der wechselseitigen unterscheided und also Grenzwerte provoziert deren Erreichen eine simultane Inter/Extrapolation dieser Systeme ermöglicht.
Des weiteren darf der Krieger sein Werk nicht mit dem des Königs verwechseln, da das EGO-Feld ausschliesslich zur Reinigung und zur Fortifikation der Dynamiken von BewußtSein dient.
Der Krieger hat sich von Liebe & Wille leiten zu lassen und, falls es ihm beliebt, vom thebanischen Kriegergott (LAL III) - doch nicht von dessen Rachegelüsten, denn diese schüren die Feuer der Schwachen und ihre Schwächen welche der Krieger entzündet damit sie (und ihre Götter!) sich läutern können.
Auserdem sind Emotionen unzuverlässige Waffen und bestenfalls gegen Emotionen einzusetzen und auch nur dort wo Schockeffekte gefragt sind.
Eine in jedem Fall empfehlenswerte Waffe ist der Intellekt, da er als Rückkopplungsmechanismus der Konstellationen von BewußtSein - insbesondere, wenn in den Gegensätzen der EGO-dynamik geschärft - Wiedersprüche eliminiert. Und ihnen sollte der Hauptangriff gelten, da sie massgeblich an den Konfigurationen vom abendländischen Diversum beteiligt sind und es mit den Emotionen ihrer (zumeist: Ketten-) Reaktionen binden.
Auch der Rückkopplungsmechanismus des Intellekt ist R/P bedingt. Im wechselseitigen System koordiniert er Mikro- & Makrokosmos, im gegensätzlichen definiert er die beiden durch Menschen & Götter, während der Intellekt des Dualismus diese doppelt zurückkoppelt und daraus einen Homo-sapiens deduziert, der sich durch zwei (oder mehr) geteilte Ansichten zu relativieren hat und dadurch nicht sehen kann, daß jede Konstellation von BewußtSein Auskunft über den sie relativierenden Gesichtspunkt gibt.
Die psycho-somatische Relativität wird sich durch die R/P ihrer Pole gewahr. Wenn dieses Gewahrsein, oder Polarisierungsfeld, reflektiert/projiziert, entstehen jene Interferenzpattern von denen sich Homo deduziert.
Dessen R/P sind die Geburtsstätte von Sapiens, der diesen Prozess (zumeist mit Hilfe vom Feedbackmechanismus des Intellekts) repetiert und die psycho-somatische Relativität also in ein Konglomerat von Interferenzfelder verwandelt.
Psycho-somatische Relativitäten vergegenwärtigen sich auch durch Duplikation ihrer männlichen & weiblichen Pole. Wenn das Duplikat fixiert, bilden sich Pol-Quadraturen in deren R/P-Möglichkeiten die Vergegenwärtigung als eine Raum/Zeit-Veränderung erscheint, welche solche Ansichten mit sich bringt wie die, dass das Duplikat von andernorts käme, die Behausung von etwas andersartigem wäre, eine Veränderung vom Original bewirken könne, zur Vermehrung von dessen Sippe oder deren Kriegs- & Arbeitskräfte sei - oder neuerdings: der Evolution und dem Überleben ihrer Spezies diene.
Die letzteren - vornehmlich im Abendland verbreiteten - Ansichten (es gibt auch typisch morgenländische) entstehen offenbar dort wo der männliche Pol als Gegensatz vom weiblichen erachtet und dessen Reflektion als Fortsetzung oder Fortpflanzung betrachtet.
Doch all diese Ansichten sind emotionsgeladen, da die Pol-Quadraturen nicht nur Raum für direkte Mutter-Kind und indirekte, Geschlechter beziehende, Emotionen bietet, sondern auch für jene welche in den R/P-Peripherien (Umfeldern) herumirren und sich auf der Suche nach Einheit zwischen Original & Duplikat drängen um durch Abgrenzung Pseudoeinheiten zu bewirken, was weitere psycho-somatische Dispolarisierungen mit sich bringt und viele der Verkrüppelungen welche - von Religionen und Philosophen legitimiert - zur Norm einer Spezies, Kultur oder Zivilisation werden.
Dass weibliche Biester denjenigen bevorzugen der am besten kopuliert, wird oft auch als Selektion interpretiert - und nicht zu Unrecht, denn ein guter Orgasmus ermöglicht die Teilnahme am Kontinuum von Dasein und das Erleben der Einheit von BewusstSein.
Allerdings gerät auch der sexuelle Aspekt von Dasein immer mehr außer Sicht, während die Selektionstheorie zur Überlebensideologie des männlichen Aspekts, bzw. der Fortpflanzung seiner Schwächen wird. Was jedoch nicht neu ist, denn er hat schon seit er sich seiner gedenkt Religionen, Kosmo-logien und Naturgesetze erfunden um seine Schwächen zu kaschieren und zu rechtfertigen und die Frau dementsprechend diskriminiert und instrumentalisiert.
Kinder enstehen wenn sich die männlichen und weiblichen Pole zweier psycho-somatischen Relativitäten ergänzen und sind also Repräsentanten von Einheit. Möglicherweise kommt in ihrem Geburtsschrei der Schmerz vom ersten Verlust der Einheit zum Ausdruck und dass sie in einer Welt landen die von chaotischen Bezugsverhältnissen und Emotionen zerrüttet und in Raum/Zeiten gezwängt werden die ihre Selbstverwirklichungsmöglichkeiten einschränken.
Homos Idenditätsriten beginnen damit, dass Kinder die Eltern kopieren und diese die Kinder lehren. Diese Interaktivität bringt zwar komplexe Sozial-Verhältnisse & Abstrukte hervor, doch keine Idendität.
Probleme mit der eigenen Selbstverwirklichung sollte man nicht auf Kinder, Tiere, Pflanzen und andere Manifestationen von BewusstSein übertragen und diese in Schemen zwängen welche zum Verbergen der eigenen Fehlversuche sind.
Es gibt wahrscheinlich ebenso viele Selbstverwirklichungsversuche wie Divisionen/Multiplikationen von BewusstSein, da letztere vornehmlich durch erstere zustande kommen.
Jede psycho-somatische Relativität hat ein, ihren Pol-Konstellationen entsprechendes, eigentümliches Dasein, das sie dementsprechend eigentümlich handhabt.
Pol-Konstellationen ändern sich ihren Umständen entsprechend – und vice versa.
Diese Wechselwirkung ist kontinuierlich und gewährt das Gleichgewicht von Dasein.
Daseinskonzepte haben eigentümliche Verlaufspattern hinsichtlich ihrer Grenzwerte.
Jede also bedingte Kultur hat ihre Schamanen, Magier, Priester, Philosophen, Alchemisten oder Wissenschaftler um die Pattern zu manipulieren, bzw. unerwünschte Verläufe zu modifizieren. Manche Kulturen scheinen davon auszugehen, dass Verlaufspattern interdependent sind, da sie Eingriffe nur unter bestimmten Voraussetzungen erlauben und Fehlgriffe oft auch bestrafen.
Eine offenbar allgemeingültige Voraussetzung ist, dass der Eingreifende zuerst seinen Mikro- & Makrokosmos in Einklang bringt - der Übersicht wegen, doch sicherlich auch um zu vermeiden, dass schon seine Vorbereitungsschritte zu einem Divisions/Multiplikationsprozess werden, der zu unbeabsichtigten, bzw. unabsehbaren, Ergebnissen führt (was Wissenschaften häufig als Entdeckung & Fortschritt kaschieren).
Doch auch dort wo der Verlauf der Absicht entspricht, wird der Eingreifende Bestandteil seiner manipulierten Pattern und - wenn er dies, mangels Erkenntnis & Verstehen, nicht voraussieht - zum Opfer von seinem Eingriff.
Wenn die Grenzwerte von einem Bezugssystem den Zugang zu anderen Bezugssystemen limitieren, muss es aufgegeben werden, da Isolation Degeneration und Autoanihilation mit sich bringt - und nicht nur von Verlaufspattern & Weltanschauungen, sondern auch von deren Untertanen.
Richtig/falsch Werte sind Ersatzpole die - je nach R/P System gegensätzlich, wechselseitig oder getrennt relativiert - dem Versuch dienen einen Gesichtspunkt, oder eine Position, zu etabilieren. Wenn solche Werte manipuliert, oder gar umgekehrt, um irgendwelche Interessen zu verschleiern und Aktivitäten zu rechtfertigen, ensteht Verwirrung unter den Polen und den davon abgeleiteten Ansichten und Positionen.
Erinnerung reflektiert die Projektion von einer Reflektion. Wenn dieser Selbstvergegen-wärtigungsversuch wiederholt, entstehen Spiegelräume in deren Facetten man sich zu identifizieren hofft.
Die meisten Erinnerungsräume sind jedoch Spiegellabyrinthe, da sie weder systematisch, noch den Polen der psycho-somatischen Relativität entsprechend angeordnet sind und durch die Raum/Zeitbewegungen des sich also Relativierenden zunehmend in Verwirrung geraten. Dazuhin kommen die, mit dem Erinnerten eingeschleusten Emotionen und jene welche sich im Verlauf von einem solchen R/P Vorgang bilden. Diese Erinnereien, bzw. Herumirrereien, oder Spiegelfechterreien, stimulieren wiederum Haben- & Kollektivbezugsweisen und determinieren oft auch ganze Kulturen.
Seltener hingegen ist die direkte Erinnerung, wie sie z.B. von Malern, Musikern oder Mathematikern praktiziert, um die Konstellationen ihrer Schöpfungen einheitsbezogen anzuordnen.
Und dann gibt es die - in Magie und orientalischen Kulten gebräuchliche - rituelle Erinnerung, wo die Spiegel zu Pattern angeordnet werden welche den Vergegenwärtigungsprozess fördern. Sie wird auch benutzt um andere Wirklichkeiten zu erforschen - in dem Fall werden die Spiegel wie Türen gehandhabt.
Es gibt wahrscheinlich eben so viele Wirklichkeiten wie R/P Möglichkeiten - und vermutlich ebenso viele Versuche die eine oder andere ein- bzw. aus-zugrenzen, um die psycho-somatische Relativität zu fixieren und sich also zu relativieren.
Wirklichkeiten zu differenzieren und zu vergleichen sind Spiegelfechtereien, d.h. Aspekte vom gleichen R/P Prozess, der sich nur in seinen jeweiligen Ansichten unterscheidet.
Die Ansicht dass eine Konstellation eine andere verdrängt, oder anihiliert, bietet Einsicht in die eigenen Selbstverwirklichungsversuche und deren Bezugs- bzw. Verlaufspattern.
Die Auflösungs- und Formationsphasen der Konstellationen von BewusstSein sind simultan. Die Interaktivität ihrer Grenzwerte erscheint zwar als Aktion/Reaktion, sind jedoch Aspekte der Inter/Extrapolation von BewusstSein durch welche die Konstellationen ins Kontinuum von Dasein integriert werden
Jede Konstellation hat eine eigentümliche Struktur welche die Strukturen der darauf bezogenen Konstellationen (Umstände) komplementiert.
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Jede Konstellation ist eine Schöpfung - sie verwirklicht sich durch die Kraft von Wille & Liebe.
Der Wille der Schöpfung ist absolut bis er verzweckt, moralisiert oder in Raum/Zeit fixiert.
Die Suchen nach dem Ursprung vom Willen und Bauplänen der Schöpfung sind Versuche die Selbstverantwortung zu verlagern.
Wille kann nicht gewollt werden, denn es gibt keine zwei Willen.
Wo Wille geteilt entstehen Schwächen.
Es wird viel von freiem Willen geredet - vermutlich in der Hoffnung dass dadurch Wünsche in Erfüllung gehen - doch wo Wille ist gibt es weder Wünsche noch Hoffnung.
Wille hat keine Ursache und kann auch nicht von Wirkung deduziert werden.
Wille ist Ursache und Wirkung - beide sind durch Liebe vereint.
Die Kraft von Wille & Liebe wird zwar erst durch Schwächen ermesslich, doch wehe dem der versucht sie also zu vermessen.
Einheit lässt sich nicht be- & vermessen, sondern nur erleben.
Die Einheiten der Be- & Vermessungen sind Halbheiten, bzw. Bruchstücke, die zwar addiert und mit Ganzheitsbegriffen kaschiert werden können, doch solche Selbstverwirklichungsversuche sind Selbstbetrug, da sie das Wesen der Einheit und somit das von SelbstBewusstSein verschleiern.
Einheit beinhaltet Vielfalt und dementsprechend vielfältige Möglichkeiten sich zu realisieren - wenn die Möglichkeiten differenziert wird Vielfalt etabiliert.
Vielfalt besteht aus Einzelheiten - und diese sind nicht zum Verschwinden zu bringen, sondern zu vereinen damit die Vielfalt verschwindet.
Die Vielfalt von Dasein zeugt von den vielfältigen Selbstverwirklichungsmöglichkeiten von BewusstSein.
Die Behauptung dass die Komponenten von Leben sich gegenseitig eliminieren um zu überleben, ist zu behaupten dass Existenz sich zerstört um zu existieren. Eine, für die dual-lineare Perspektive typische, Kontradiktion welche die Wahrnehmung verhindert dass die Kombinationsmöglichkeiten der Komponenten von Dasein unendlich sind.
Dasein (Leben) kann als ein Wandeln (Wandern) zwischen Einheit & Vielfalt betrachtet werden. Wandeln entspringt der Kraft von Liebe und Wille und ist also elastisch und spontan. Elastizität und Spontanität sind um Unterscheidungen zwischen Einheit und Vielfalt zu vermeiden und dass das Wandeln zu einem Handeln, oder Wirken, gegen das Leben (Dasein) verkommt und sich also jene Turbulenzen bilden in denen es als Wiederspruch und Leiden erscheint.
Das Kontinuum von BewusstSein beinhalted alle Informationen von Dasein.
Kommunikation, die Wechselwirkung von Information, ist im BewusstSein-Kontinuum instant. Ihre Unmittelbarkeit verschwindet in Raum/Zeit, wo sie anfällig wird für Emotionen und die Fragmentationen welche im Feedbackmechanismus des Intellekt entstehen.
Kommunikation ist reziprok - d.h. man empfängt was man gibt & vice versa – und ist daher nur zwischen sich ergänzenden Individuen zweckvoll.
Es sind nicht die Mengen von Daten welche eine Kommunikation ausmachen, sondern deren Inhalt, und der hat einheitsbezogen zu sein, ansonsten wird Kommunikation zur Irreführung.
Die Kommunikationen von Kollektiven sind Suchen nach gemeinsamen Nennern und vornehmlich auf den Austausch von orientierungs- & haben-bezogenen Informationen beschränkt - und auf den von Emotionen, weshalb die Medien des Abenlandes am liebsten mit Soaps & Sensationen operieren.
Wo Medien die Kommunikation beherrschen, werden sie auch für Glaubensfragen zuständig und folglich eine Religion.
Die Komunikationsnotwendigkeiten des Abendländers wachsen proportional zu den Divisionen/Multiplikationen seines Dualismus - und dementsprechend auch seine Tele(fern/weit)kommunikationstechnologien. Törichterweise opfert er ihnen seine herkömmlichen Komunikationsmethoden wie z.B.: Körpersprache und Telepathie.
Die Kommunikation von Kollektiven bewirkt zumeist Verblödung, da sie auf dem Glauben einer kollektiven Übereinstimmung basiert.
Kollektiv zu denken ist normal - für das Kollektiv zu denken ist pervers und findet nur dort Anerkennung wo dessen Verwirrungen aussichtslos sind und der Vordenker sein Hinzutun als Lösung tarnt.
Wer hofft die Schwachen belehren zu können, hofft auf diese Weise seinen eigenen Schwächen zu entkommen.
Der Starke kann den Schwachen kein Vorbild sein, denn sie sehen ihn nicht.
Die Schwachen zu schonen, limitiert die Kraft von Wille & Liebe.
Es ziemt sich nur für den Starken Leben, bzw. Dasein, als Kampf zu erachten - und auch nur für den der sich dessen erfreut.
Um sich mit den Seinen durch Auseinanderzusetzung zu vereinen kann der Gesichtspunkt der EGO-dynamik dienen, da er als Zwischenwert seiner Gegensätze in der Auseinandersetzung mit “ihnen” geübt und also zugleich firm & flexibel ist.
Ich(lat:ego)zentrismus ist die Umschreibung von einem Gesichtspunkt aus der Sicht derer denen es daran mangelt.
Wer keinen Gesichtspunkt hat sucht sein An-Sichten zu rechtfertigen.
Die Rechtfertigung von einem Gesichtspunkt stellt ihn in Frage und bewirkt bestenfalls einen Ersatzgesichtspunkt, oder Zwischenwert - zumeist jedoch dessen Elimination - und in beiden Fällen den Verlust von SelbstBewusstSein.
Da der Gesichtspunkt von SelbstbewusstSein nicht reflektiert/projiziert werden kann, fehlt ihm die Raum/Zeit-Voraussetzung für ein Erreichen dessen.
Dimensionen die sich lokalisieren lassen sind Divisions/Multiplikations-Abstrukte von Hier/Jetzt. Sie mögen dienen um sich auf Einheit zu konzentrieren, können diese jedoch nicht zustande bringen da deren Raum/Zeit nicht erweitert ist – weshalb Einheit verschwindet wenn manipuliert.
Die Kraft von Wille & Liebe kommt in Harmonie, Schönheit & Freude zum Ausdruck - und deren Mangel in Wirrwarr, Hässlichkeit & Tristess.
Wille & Liebe ist auch die Kraft der Imagination und der Inspiration. Beide sind essenziell für die Gestaltung vom Eigenbild, und haben (ebenso wie Liebe & Wille) grenzenlos zu sein.
Jedermann ist sein eigener Schöpfer und hat also unbegrenzte Selbstgestaltungsmöglichkeiten von denen jede, wenn vom Willen und der Liebe zu sich Selbst motiviert, ein Eigen- bzw. Weltbild bewirken kann, worin sich alle Schöpfungen ergänzen.
Versuche aus dem Eigenbild Rückschlüsse auf andere Eigenbilder zu ziehen, fragmentiert das Eigenbild und nährt Kollektivgebilde.
Da Kollektive keinen Gesichtspunkt haben, relativieren sie sich durch die Ansichten ihrer Mitglieder, und deren Versuche den mangelnden Gesichtspunkt durch Götter, Herrscher oder Rechenzentren zu ersetzen bewirkt zwar ein Konglomerat von Ansichten, doch keine Einheit.
Buddha versuchte dieses Problem zu lösen, indem er seinen Gesichtspunkt (& Selbstverwirklichungs- weise) als allgemeingültig erklärte, und dass jedermann mit ihm identisch sei - oder ihn zumindest beinhalte.
Doch nicht nur Buddha, sondern all jene welche sich mit diesem (kollektiv) Trick versuchten, haben offenbar ignoriert, dass sich das Individuum seiner speziefischen psycho-somatischen Relativität entsprechend verwirklicht und somit die Voraussetzung für eine Kettenreaktion fehlt.
Lösungen für die eigenen Irrungen & Verwirrungen können nicht im Kollektiv gefunden werden, da das Kollektiv prinzipiell gegen die Verwirklichung vom Individuum ist. Und jene welche im Namen vom Kollektiv eine Lösung versprechen sind Lockvögel für dessen Nahrungsnachschub, denn Kollektive sind parasitär.
Die Nahrungskette von Kollektiven beginnt zumeist mit - durch Dämonen, Tabus & Restriktionen erweckten - Emotionen die sie in fortgeschrittenen (Zivilisations) Stadien mit Rachegöttern & Opfern stimmulieren und mit Schöpfungs- bzw. Nachschubs- & Recycling Religionen regenerieren. Und wenn diese ihrem Hunger nicht genügen, greift sie Nachbarkollektive und Umwelten an.
Doch nicht nur Krieg & Wirtschaften, sondern auch Technologien und Wissenschaften sind von der Nahrungssuche bestimmt - und auch ein beachtlicher Teil der Sprache und Symbole vom Kollektiv, da es mit ihnen seine Resourcen erfindet und definiert.
Je komplexer ein Kollektiv um so raffinierter dessen Nahrungsbeschaffungsmethoden.
Die sogenannten Individuen welche von den Medien & Märkten, Psychologen & Philosophen der Kollektive propagieren werden, sind Schauspieler die mit der Lüge locken dass Selbstverwirklichung im Kollektiv möglich sei und mit ihren Inszinierungen zu kaschieren suchen, dass das Kollektiv die Verwirklichung vom Individuum vereitelt und eventuelle Aspiranten auf diese Weise kastriert.
Kollektive relativieren sich durch die Emotionen ihrer Mitglieder - und da diese im Kollektiv geformt (& genormt) entsteht eine Wechselwirkung von schwachen Kräften welche die Bezugsverhältnisse und Abstrukte vom Kollektiv bestimmen.
Strukturen die sich auf den Glauben einer Kollektivunterstützung gründen, verschwinden mit dem Glauben des Kollektivs an ihre Gründer.
Religionen erfordern Glauben und fordern Vertrauen in ihre Götter, Priester und Lehren, denn sie hoffen damit die Zweiheit auf der sie basieren zu überbrücken.
Religion ist Selbstverneinung. Und da Selbstverneinung Selbstauflösung ist, glauben/hoffen Religionen dass letztere auch die Lösung ihrer Selbstverwirklichungsprobleme sei.
Die, bezüglich Selbstverwirklichung, wohl irreführendsten Emotionen sind Wünsche da sie, als Abarten von Wille & Liebe, in Homo den Glauben erwecken was anderes sein zu können als er ist - ein Dispolarisierungsfeld - das dadurch auch noch gefördert wird und jene Wunsch- bzw. Flucht-kulturen hervorbringt deren Zwangsläufigkeit er mit Fortschrittsideologien kaschiert.
Und diese Gefahren sind offenbar nicht neu, war es doch schon eines der Hauptanliegen von Buddha Wünsche im Keim zu ersticken, während Konfutse versucht hat sie zum Gemeinwohl zu dirigieren. Dass beide erfolglos blieben kommt unter anderem daher, dass die Anhänger des Ersteren versucht haben Wünsche zu transzendentieren und die des Letzteren sie zum Eigennutz zu machen.
Im Okzident gab es ähnliche Versuche, die jedoch auf Grund von dessen dual-linearen Bezugsweisen eine Wucherung der Wünsche bewirkten, so dass - zumindest seit LAL - beschlossen wurde diese zu legitimieren, bzw. zu enthemmen und auf ihre eigenen moralischen, gesellschaftlichen und was sonst immer Werte & Abstrukte loszulassen. Ein genialer Trick, denn damit werden zugleich auch die Wünsche eliminiert, da sie sich von ihren Gebilden nähren.
LAL ist zur Orientierung im Kontinuum von BewusstSein und betrifft Homo nur insofern sich dieser hierin zu relativieren sucht was, dadurch dass Selbstverwirklichung das Prinzip von BewusstSein ist, allerdings mehr oder weniger zwangsläufig ist - doch nicht das was der Selbstverwirklichung entgegensteht, denn die Hindernisse sind von Homo geschaffen und eine ihrer Lösungen ist die Erkenntnis dessen, die allerdings oft gerade dadurch verhindert wird, was wiederum mit Hilfe der Paradoxa von LAL II im Intellekt gelöst werden kann. Und wo dessen Feedbackmechanismus von Emotionen blockiert, bietet LAL III die Polarisierungsdynamik von Ra-Hoor-Khuit, auf dass er sie als Gott von Krieg und Vergeltung mit Riten, Opfern, Drohungen, Versprechungen (und was sonst zu einem Gott gehört) um sich sammelt und gegen ihre eigenen Bollwerke führt.
Huldige Dasein (Khabs), ist eine der prinzipiellen Forderungen von LAL I & II und als solche höchst aktuell, in Anbetracht dessen wie Homo & Co. sein Dasein bzw. seine Natur attackiert, ausbeutet & distortioniert und somit nicht nur seine Selbstverwirklichungsmöglichkeiten, sondern auch seine Daseinsgrundlage diminuiert.
Wenn Natur als Gesamtheit der Manifestationen von BewusstSein und ihrer einheitsorientierten Bezugspattern erachtet, ist es nur "natürlich" dass sie Homo & Co. (und was ihr sonst zuwider) ausscheidet. Und wer versucht sich glauben zu machen daß ihre nun schon jährlichen “Jahrhundertkatastrophen” Rechenfehler, Unfälle oder gar Zufälle von einem anonymen, autonomen, unbewußten, Mechanismus sind, der sei daran erinnert, daß er sie schon einmal als Gottheit verehrt hat und allein daher Opfer der Zerreißproben von Ra-Hoor-Khuit, dem Biest-Gott, wird.
In der Perspektive von LAL III ist dies ein Selektionsprozess durch den sich die Schwachen eliminieren, da sie den Selbstverwirklichungsprozess von BewusstSein hemmen - oder gar ein Irrweg dessen sind. Doch BewußtSein ist kontinuierlich und hat also keine Raum/Zeit-Prioritäten, so dass die Forderung von LAL nicht als eine Kurskorrektur, sondern als eine grundsätzliche Selbstbezugsweise zu verstehen ist.
Damit LAL nicht missbraucht wird, beinhaltet es ein Serie von Zerreissproben welche auf den drei R/P Systemen basieren und durch die Interaktivität der drei Bücher und ihrer spezifischen Wort- & Buchstabenkombinationen in Kraft treten.
Dies ermöglicht auserdem, dass jeder sich seiner eigentümlichen Perspektive und deren Umständen entsprechend relativiert und eliminiert zugleich auch die Möglichkeit zwischen den Sternen zu vergleichen, was wichtig ist, denn jeder Stern ist eine Einheit und die Gesamtheit der Sterne eine Ordnung von komplementären Einheiten deren jede eine Ordnung ist.
Individuen die einen Makrokosmos relativieren - in LAL Sterne bezeichnet - erscheinen in allen R/P Systemen und werden deren Kulturen und deren Kollektivbilder entsprechend interpretiert, so dass sie für die einen Götter oder Supermänner und für die anderen Heilige, Genien oder Narren sind.
Es gibt Sterne die sich den Künsten oder den Wissenschaften widmen, und jene welche an Religion oder Heerführung Gefallen finden. Manche kommen und gehen wie Showstars, während andere Einsiedelei bevorzugen. Da sind Sterne die ihre Dimension, oder Herkunft, mit Worten und Buchstaben zu enthüllen und andere die sie damit zu verhüllen suchen, denn nicht alle Sterne sind wohlwollend - und noch weniger die Interessen an ihnen, gibt es doch sowohl jene welche sich ihrer Fähigkeiten zu ermächtigen, als auch jene welche sich derer zu entledigen suchen.
Im Orient ist letzteres seltener der Fall, da sich dessen Sterne häufig zum Wohl des Kollektivs engagieren und ein dementsprechend hohes Ansehen erhalten. Ausserdem sind sie zumeist Absolventen von Yoga- Tantra- Zen- und ähnlichen Schulen, deren rigorosen Disziplinen wenig Möglichkeiten zur Entfaltung von kleinlichen Motiven bieten. (Was übrigens auch den Schulen der abendländischen Wissenschaften zu empfehlen wäre, angesichts ihrer Geld- & geltungssüchtigen Absolventen und deren, oft unheilvollen, Tätigkeiten.)
Auch im Okzident giebt es „Sternschulen“ und die meisten von ihnen benutzen orientalische Methoden und Disziplinen. Dass sie Jahrhunderte lang okkult (lat: verborgen) blieben, kommt hauptsächlich daher, dass ihre Lehrer und Schüler der Gefahr ausgesetzt waren auf den Altären der christlichen Aberglauben geopfert zu werden.
Manche haben jedoch sicherlich auch versucht ihre Torheiten zu verbergen, denn es ist zu bezweifeln, dass sie gegen all die Irrungen des Dualismus, in dessen Mitte sie herangewachsen, gewappnet waren.
Wie dem auch sei, die Geheimhaltung endete zu Beginn des 20. Jh. als der OTO seine Riten, Regeln und Ziele publik machte und dessen Oberhaupt, A.Crowley, sich der Öffentlichkeit als Meister der Magie, Prophet, König und Megabiest vorstellte und deren Sitten und Moral mit Drogen- & Sex- exhibitionen schockierte, und damit nicht nur ihre Schwächen sondern auch eine Möglichkeit der Verwirklichung vom Individuum demonstrierte, die bald von einer ganzen Generation adoptiert werden und die abendländische Kultur revolutionierten sollte.
Ob Crowley sich der gesamten Tragweite seiner Handlungen gewahr gewesen ist, mag bezweifelt werden, da ihr, bzw. sein, Auslöser "Liber Al vel Legis" (LAL) war, das er, nach eigenen Angaben, zum Zeitpunkt von dessen Erscheinen (1904) grossteils erschreckend empfand und erst nach jahrelangem Studium zu verstehen begann.
„Das Buch von dem Gesetz“ ist zwischenzeitlich weltweit veröffentlicht, und sein Leitsatz „Tu was Du willst“ vermutlich ebenso geläufig (und wenig verstanden) wie der der Relativitätstheorie - die übrigens zur gleichen Zeit entstand und ähnliche Folgen für die physikalischen Konzepte des Abendlandes hatte.
Doch damit endet die Verwandtschaft, denn LAL enthüllt die Dynamiken von BewusstSein, und wo Dasein eine Manifestation von BewusstSein ist, haben dessen physikalischen Aspekte und die diesbezüglichen Probleme seiner Homos wenig Aktualität.
Dass Homo & Co. von LAL kaum in Betracht gezogen wird, kommt sicherlich auch daher, dass er immer mehr zum Sklaven seiner Daseinsabstrukte - bzw. seiner frenetischen Manipulationen derer - und also ein Irrläufer wird. Zwar hofft er seinem Labyrinth durch Mutation zu entkommen, oder sonstwie zufàllig in Ordnung zu kommen, doch Ordnung entsteht ebenso wenig durch Zufall wie Unordnung. Auch kann er sie nicht von einer Rückkehr vom (bzw. zum) Biest erwarten, da er sich von seiner psycho-somatischen Relativität schon so weit entfremdet hat, und seine Bezugsverhältniss zum Biest schon so abartig geworden ist, dass ihm nicht einmal mehr die Möglichkeit einer Identifikation bleibt.
Mit all dem sei nicht gesagt dass Homo abzuweisen sei - doch er ist rigoros zu handhaben, denn offenbar besinnt er sich seiner Tugenden erst dann wenn er leidet.
Zumindest würde dies erklären, warum Buddha Dasein als Leid deklariert hat und darauf eine Kosmologie baute, deren Einheit Freude und also das Ende von Leid ist - was zugleich auch ein Ende von Dasein impliziert und Einheit in ein Nicht- oder transzendentales Sein verwandelt.
Ein geniales Konzept, würde es auch das Sein der Uneinigen transzendieren und nicht (wie der Fall) fundamentalisieren, denn Buddha hat sich offensichtlich zu viel Mühe gegeben seine eigenen Schwächen zum Masstab und Mitleid zur Tugend zu machen, was eine Kettenreaktion von Leiden bewirkte, die unzählige Leidenskulte mit sich brachte und, anstatt eine Flut von Tugenden, eine Sündenflut auslöste - und nicht zur uneingeschränkten Freude ihrer Apostel, ansonsten hätten sich die buddhistischen und christlichen Leidenstheoretiker nicht so viel Mühe gegeben deren Pattern zu modifizieren.
Seltsamerweise hat jedoch keiner versucht diese umzupolen und Freude, anstatt Leid, zur Grundlage von ihren Kosmologien zu machen. Denn wenn jeder Akt von Dasein als Freude erachtet, wird auch das Streben nach Leid zur Freude, ja sogar Schwächen könnten erfreulich werden und Untugenden sich zu Tugenden verwandeln. Das Biest würde sich wieder zu Hause fühlen - die meisten der hier angeprangerten Probleme verschwinden - und Liber Al vel Legis als das verstanden was es ist:
Das Buch der Freude.
Original & Uebersetzung von Liber Al vel Legis siehe
www.selbstbewusstsein-online.info
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